By your side-by Shingel

 

2.Kapitel

Um zehn läutete es an der Haustür Mama öffnete sie. Jemand stieg die Treppe hoch und es klopfte an meiner Tür. Ich suchte gerade ganz verbissen nach meinem Handy und daher herrschte ziemliches Chaos in meinem Zimmer. Die Tür ging auf und jemand trat herein. Ich war noch zu sehr in meine Gedanken vertieft, sodass ich nicht bemerkte, dass sich jemand an mich heranschlich. Und Plötzlich schlangen sich Arme um meinen Hals und nun drehte ich mich um. Ich sah in die Augen von Bill, der mich an sich heranzog und mich küsste. „Wieso bist du schon da, es ist doch erst 10?“, fragte ich Bill. „Nici, ich habe dich so vermisst, und hielt es einfach nicht mehr aus, bis 11 zu warten, ist doch Okay, wenn ich jetzt schon hier bin oder?“ „Natürlich, ich konnte es ja auch schon nicht mehr erwarten dich wieder zu sehen.“ Bill und ich machten es uns auf meinem Bett gemütlich und alberten herum. „Und was machst du in der Band?“, ich schaute Bill in die Augen. „Ich bin der Sänger.“, bekam ich zur Antwort. „Wirklich, willst du mir nicht was vorsingen?“ „Nein, erst am Nachmittag bei den Proben, da kannst du zuhören.“ „Ich freu mich schon.“ Mein Blick fiel wieder einmal auf die Uhr und leider war es schon 11. Ich küsste Bill noch einmal und dann wurde meine Zimmertür auch schon aufgerissen. „So, genug geküsst, jetzt habt ihr ja eh eine Stunde Zeit gehabt.“, und Tom kam herein. „Wollen wir nun gehen oder nicht?“ „Ja Tom wir kommen gleich.“, sagte Bill zu Tom und knallte ihm die Tür vor seiner Nase wieder zu. Bill küsste mich noch einmal und dann packte ich noch schnell meine Tasche, wo sich mein Handy, dass ich dank Bills Hilfe wieder gefunden hatte,  ein Labello und andere Sachen befanden und gingen hinunter, wo mich schon eine strahlende Vi erwartete. „Worüber freust du dich denn so?“, flüsterte ich Vi zu. „Aus dem gleichen Grund, wieso du dich so freust.“ Nun war ich etwas verwirrt, aber na ja, ich nahm einfach einmal an, dass der Grund der war, dass sie jetzt eine Stunde für Tom und sich hatte. Wie schon so oft in den letzten Tagen gingen wir die Straße entlang, nur, dass wir diesmal rechts abbogen und nicht links. Bill hatte seinen Arm um mich gelegt und Tom seinen um Vi. Nach fünf Minuten standen wir vor einem sehr großen Haus. Tom und Bill machten zu Erst einmal eine kleine Führung durch das Haus und Vi und ich hatten arbeit, ihnen bei diesem Tempo, dass sie vorgaben nachzukommen. Wir hatten es schließlich geschafft und standen im ersten Stock, vor zwei Türen. Bill öffnete die Erste und Vi und ich warfen einen Blick in den Raum. Das also war Bills Zimmer. Eine orangene Tapete zierte seine Wände und es war sehr gemütlich eingerichtet. Ich erblickte, ein Poster von Nena und fragte Bill darauf: „Du magst Nena?“ Nun blickte auch Vi zu Bill. Da Bill schwieg ergriff Tom das Wort und sagte: „Ja, er kann sogar die Texte auswendig.“ „Wirklich?“,  kam es aus Vi’s und meinen Mund gleichzeitig. „Ja.“, antwortete diesmal Bill. Tom drängte nach ein Paar Minuten, ob wir jetzt schon angewachsen waren, worauf wir in sein Zimmer weiter gingen. Er hatte eine gelbe Tapete und sein Zimmer sah auch sehr einladend aus. „Man hab ich Kohldampf.“, teilte uns Tom mit. Und sogleich rief auch schon den Twins ihre Mama Simone: „Wenn ihr Hunger habt, könnt ihr jetzt jederzeit etwas essen!“ Und Bill erklärte Vi und mir auch sogleich, dass wir heute bei ihnen essen würden, was wir gleich darauf zu Gunsten Toms auch taten. Spätestens jetzt bemerkten Vi und ich, dass Tom und Bill wirklich immer und überall, egal was sie taten ununterbrochen redeten. Trotzdessen waren sie viel schneller fertig als wir und drängten uns darum schneller zu machen. Nachdem wir dann auch fertig wurden, machten wir uns auf den Weg zum Proberaum, wo uns schon ihre Bandkollegen Georg, der Bass spielte und Gustav ihr Schlagzeuger erwarteten. Bill und Tom stellten uns bei Gustav und Georg vor und die wiederum stellten sich uns vor. Nachdem sich die Jungs eingespielt hatten und meine Schwester und ich es uns auf einer alten Ledercouch gemütlich gemacht hatten begannen die Jungs zu spielen. Als Bill zu singen begann, bekam ich eine Gänsehaut. Ich war wie in Trance und konzentrierte mich nur mehr auf die Musik. Sie spielten uns all ihre Songs vor und als der letzte Ton aus Toms Gitarre erklang kam ich langsam wieder zu mir. „Und, habt ihr jetzt genug gehört?“, fragten uns die Jungs. Doch als Tom und Bill sich schon wieder zu uns gesellen wollten stießen Vi und ich sie weg. „Erst spielt ihr uns eine Zugabe, dann könnt ihr wieder kommen.“ Also nahmen alle wieder ihre Position ein. Bass und Gitarre fingen an zu spielen, dann setzte das Schlagzeug ein und schließlich begann Bill wieder zu singen. Es war einfach nur fantastisch. Als der Song zu Ende war applaudierten Vi und ich begeistert und Tom, Bill, Gustav und Georg bekamen großes Lob von uns. Die Jungs luden uns noch zu einem Eis ein und als wir alle bei einem kleinen Tisch in der Eisdiele saßen, fragten Georg und Gustav Vi und mich, seit wann wir hier waren und den ganzen Kram. Tom und Bill erklärten ihnen auch, dass wir Zwillinge waren und alles Notwendige. Schließlich wollte Gustav von uns wissen, wann wir Geburtstag hatten. Vi und ich antworteten gleichzeitig, jedoch sagte Vi am 19. und ich am 20.September. Und aus den beiden Daten musste sich wohl ein unverständliches Wort gebildet haben, denn alle sahen uns fragend an: „Wisst ihr nicht einmal wann ihr Geburtstag habt?“ „Natürlich“, und Vi sagte noch einmal langsam und deutlich: „Ich habe am 19. September Geburtstag und Nici am 20.“ Vi und ich wunderten uns, ob die hier in Deutschland alle so schwer von Begriff waren, denn Bill, Tom, Georg und Gustav starrten uns verwundert an. „Wir dachten ihr wärt Zwillinge!“, sagten diesmal Tom und Bill gleichzeitig. „Sind wir ja.“, kam es von Vi und mir. Ungläubig fragten uns die Jungs: „Aber wieso habt ihr dann nicht am selben Tag Geburtstag?“ Vi und ich grinsten uns an, dass begriffen die meisten Leute die uns das fragten nicht. „Also“,  setzte ich eine Erklärung an: „Vi ist am 19. September fünf Minuten vor Mitternacht auf die Welt gekommen, während ich, erst am 20. September um sieben Minuten nach Mitternacht zu schreien begann. Die fragenden Gesichter hellten sich auf und es schien, als hätten es alle begriffen. „Das ist ja irre, auf so was wäre ich sonst nie draufgekommen.“, meinte Bill darauf. „Ja, das meinen die Meisten.“, gab ich zur Antwort und küsste Bill ganz sanft auf den Mund. Gustav und Georg blickten zu Vi und Tom, die nickten und so die Frage von Georg und Gustav beantworteten. Nachdem wir den Eisbecher für sechs Personen, den wir zuvor bestellt hatten endlich bekamen, die Hälfte davon übrig ließen und bezahlten, gingen wir wieder zu den Twins nach Hause. Georg und Tom alberten herum, es war wirklich witzig ihnen zuzusehen, wie sie sich selbst verarschten. Da das nach einer Zeit aber auch wieder langweilig wurde, schlug Vi vor: „Wollen wir nicht Flaschendrehen spielen?“ Bill und Tom waren sofort Feuer und Flamme. Das war wieder typisch Vi, immer schlug sie dieses beschissene Spiel vor, am liebsten hätte ich sie geknebelt. Das Letzte mal als ich dieses blöde Spiel spielte, blamierte ich mich vor meiner ganzen alten Klasse. Aber da alle schon so begeistert waren, wollte ich ihnen die gute Laune nicht verderben. Eiligst suchten die Twins eine leere Flasche, mit der wir spielen konnten. Es dauerte nicht lange, da wurden sie fündig und wir setzten uns alle im Kreis auf den Boden. Tom und Bill beschlossen, dass der Jüngste als erster drehen durfte, oder besser gesagt musste. Und wer war die Jüngste? ICH. Ich nahm die Flasche und drehte sie, als sie stehen blieb zeigte sie auf Vi. Ein grinsen huschte über mein Gesicht. „Wahrheit, Wahl oder Pflicht?“, fragte ich meine liebe Schwester. „Wahrheit.“ Ich dachte angestrengt nach, da sie ja dieses blöde Spiel vorgeschlagen hatte, wollte ich mir jetzt etwas richtig Boshaftes einfallen lassen. Ich sah sie an und mir wollte einfach nichts Gemeines einfallen, also verschob ich meinen Racheakt für später. „Was dachtest du dir, als du Tom und Bill das erste Mal gesehen hattest?“, fragte ich sie schließlich nach langem überlegen. Vi lief rot an. „Ähm, ich dachte mir, wie sehen die denn aus.“ Ich gab mich mit der Antwort zufrieden und Vi drehte die Flasche weiter. Sie hielt vor Gustav, der wiederum auch Wahrheit nahm. „Was ist das Ekligste, das du mal gemacht hast?“ Gustav überlegte kurz und gab dann zur Antwort: „Georg hat mal Sprite in den Mund genommen und dann rausgespuckt, und ich hab den Mund aufgemacht und es aufgefangen.“, so harmlos ging es eine Weile dahin, bis Tom die Flasche drehte und sie genau auf mich zeigte. Ich nahm Wahl und schon hatte ich mir wieder Probleme an den Hals geschafft, denn wenn Tom oder Bill auch wie Unschuldsengel aussahen, dann wusste ich spätestens jetzt, dass sie kleine Teufel waren, und einem das Leben zur Hölle machten. „Entweder du strippst“, als er die Worte aussprach funkelte ihn Bill böse an. „Oder du springst heute Nacht splitterfasernackt in den See.“ Ich musste nicht lange überlegen, was ich machen würde und so machte ich mit Tom, Bill, Gustav und Georg aus, dass sie uns heute Abend gegen 9 abholen würden, da ich nun aber endgültig genug hatte stand ich auf und teilte Vi und den anderen mit, dass ich schon mal nach Hause gehen würde. Vi wollte noch hier bleiben, was sie dann auch einfach tat. Ich rief allen ein kaum hörbares Tschüss bis später zu und wollte schon nach draußen gehen, um mir die Schuhe anzuziehen und zu gehen, als Bill zu mir kam und mir den Weg versperrte. „Du musst das nicht machen, wenn du nicht willst.“, schlug er mir vor. Ich wollte es auch nicht machen, aber wenn ich einen Rückzieher machen würde, könnte ich mir später auch wieder was anhören. Da mir einfach keine passende Antwort einfiel küsste ich Bill nur noch schnell und verließ dann eiligst das Haus. Zu Hause angekommen stürmte ich dann sofort in mein Zimmer und schmiss mich aufs Bett. Warum musste ich immer solche fiesen Sachen machen? Ich fühlte mich als ob ich schon drei Tage nicht mehr geschlafen hätte. Ich spürte einen sanften Druck auf meinen Lippen und schlug die Augen auf. Bill küsste mich gleich noch mal ehe er von mir abließ. „Was machst du den schon wieder hier?“, verwundert sah ich zu ihm empor. „Na ich dachte wir hätten gesagt, wir treffen uns um neun.“
Und augenblicklich wurde mir klar, dass ich schon wieder einmal mehrere Stunden verschlafen hatte. Entsetzt stellte ich fest, dass es zu regnen begonnen hatte. Ich kletterte aus dem Bett, ich und Bill machten uns auf den Weg nach unten, wo Vi Georg und Gustav gerade durchs Haus führte. Doch als sie damit fertig waren machten wir uns auf den Weg zum See. Tom und Bill waren wieder einmal fürchterlich aufgedreht und so  erreichten wir den See schon sehr bald und Vi und ich stellten fest, dass er doch nicht so weit entfernt war, als wir dachten. Ich spürte schon wieder Müdigkeit, ließ mich aber dann von der guten Laune der anderen mitreißen und überspielte somit meine Nervosität. Wir warteten bis es dunkel wurde und die anderen Leute endlich weg waren und dann hieß es Kleider aus und durch. Obwohl es Sommer war, war das Wasser eiskalt ich schwamm so schnell ich konnte zum Ufer, um endlich wieder ins Warme zu kommen. Jedoch war der Steg, von dem ich gesprungen war so unendlich weit weg und ich hatte noch nicht mal die Hälfte geschafft. Fünf Minuten später vollkommen durchfroren und erledigt erreichte ich das Ufer endlich, wo Vi schon mit einem Handtuch auf mich wartete. Ich wickelte mich ein und als ich mich sorgfältig abgetrocknet hatte, zog ich mir schließlich wieder meine Klamotten an. Ich konnte einfach nicht zu zittern aufhören. Bill, der auch bemerkt hatte, dass ich furchtbar fror schloss mich in seine Arme und wärmte mich. So standen wir dann eine Weile da, bis Tom und Vi den Vorschlag machten, ob wir nicht noch zum aufwärmen in ein Lokal gehen wollten. Alle waren einverstanden und so machten wir uns auf den Weg ins Felix, dass Lieblingslokal der Boys. Gustav, Georg, Bill, Tom und Vi bestellten sich jeder ein Red Bull, außer mir, da ich noch immer genau das Wasser auf meiner Haut spüren konnte wollte ich unbedingt etwas Warmes zu Trinken haben. Also bestellte ich mir eine Heiße Schokolade. Nachdem wir alle ausgetrunken und bezahlt hatten machten wir uns auf den Weg nach Hause. Bill und Tom begleiteten Vi und mich noch bis zur Haustür und Bill verabschiedete sich dann von mir, genau wie Tom von Vi mit einem Kuss. Ich läutete an der Haustür und wartete, bis jemand kommen würde, um uns zu öffnen, doch es kam niemand. Vi läutete noch mal und wieder kam niemand. „Scheiße Ma und Paps sind ja übers Wochenende nicht da.“, fiel es mir wieder ein. „Hast du deinen Schlüssel mit?“, fragte mich Vi hoffnungsvoll. „Ne, du?“ Vi schüttelte den Kopf. Ratlos blickten wir uns an, bis uns gleichzeitig die Idee kam, dass wir ja zu Tom und Bill gehen könnten. Gedacht, Gedanken ausgetauscht, Getan, und so machten wir uns wieder auf den Weg zum Haus der Kaulitz-Twins. Dort läuteten wir und gleich darauf öffnete uns Bill die Tür. Fragend sah er uns an. Wir erklärten ihm, dass unsere Eltern das Wochenende über weg waren und wir uns ausgeschlossen hatten. „Na dann bleibt ihr eben bei uns bis sie wiederkommen.“, schnitt uns Bill das Wort ab und ein Grinsen huschte über sein Gesicht. Bill eilte die Treppe hinauf und holte Tom der uns genauso neugierig ansah, wie Bill vorhin. Bill war so nett und erklärte ihm alles, was wir zuvor ihm erklärt hatten und die Twins waren vor Freude nicht mehr zu halten. Wir stolperten ihnen hinterher, die Treppe hoch zu ihren Zimmern, wo wir Frau Kaulitz trafen, Vi und ich fragten sie, ob es in Ordnung sei, wenn wir hier übernachten würden. Frau Kaulitz hatte nichts dagegen einzuwenden und bat uns, sie Simone zu nennen und zu Duzen. Zuerst setzten wir uns alle in Toms Zimmer zusammen und alberten noch herum, bis mir schließlich schon wieder fast die Augen zufielen. Wir ließen Vi und Tom vorerst mal alleine und Bill und ich zogen uns einmal in sein Zimmer zurück. Da meine ganzen Klamotten ja zu Hause waren lieh mir Bill eine Boxershorts und ein
T-Shirt von ihm. „Es macht dir doch nichts aus, wenn ich neben dir im Bett schlafe, oder soll ich auf der Couch schlafen?“, wollte Bill von mir wissen. „Nein macht mir nichts aus.“, gab ich ihm zur Antwort und küsste ihn darauf. Bill verschwand ins Bad, um sich umzuziehen und sich abzuschminken, während ich mir in seinem Zimmer schnell die Sachen die mir Bill gegeben hatte anzog. Als Bill nach einer guten viertel Stunde wieder hier war hastete ich noch schnell ins Bad und als ich zurückkam, kamen Vi und Tom auch gerade in Bills Zimmer. Ich sah Vi an, sie hatte ein T-Shirt von Tom an, und da er ja seine Kleidung so groß wie nur möglich hatte, konnte man glauben, dass Vi ein langes Nachthemd anhätte. Nachdem sie uns eine Gute Nacht gewunschen hatten gingen sie wieder zu Tom, um dort  zu schlafen, zu kuscheln, oder sich zu küssen, wer weiß was die jetzt noch machten. Bill schmiss sich aufs Bett und sah mich an. Ich war schon furchtbar Müde und legte mich neben ihn. Bill zog mich zu sich heran und küsste mich. So ging das noch länger, bis wir beide zu müde zum schmusen waren. Ich kuschelte mich an ihn und schlief so ein.

 

Ich wachte in Bills Armen auf. Ich konnte das Prasseln des Regens hören und mir fielen wieder alle Ereignisse des gestrigen Tages ein. Vorsichtig drehte ich mich im Bett um und sah, dass Bill noch schlief. Ach er sah so niedlich aus. Langsam und bemüht Bill nicht zu wecken löste ich mich aus seinen Armen und stand auf. Ich verschwand im Bad, wo ich auch schon Vi antraf. „Hey, wie war’s bei euch dann noch gestern?“, wollte ich von Vi wissen. „Na wie wohl wunderschön.“
„Was habt ihr denn noch alles getan?“
„Na kuscheln und rumschmusen, muss ich ins Detail gehen?“
„Nein musst du nicht, ich kann mir den Rest denken.“
„Und mit Bill war es auch schön?“
„Ja total.“
„Lass dir nicht alles aus der Nase ziehen, was habt ihr gemacht?“
„Na das Gleiche wie ihr kuscheln, schmusen und so!“
Vi und ich grinsten uns an. Ich ging Duschen und anschließend zog ich mir wieder meine Sachen von Gestern an. Als ich fertig war, ging ich wieder in Bills Zimmer, um ihm noch ein bisschen beim schlafen zuzusehen. Doch zu meiner Enttäuschung, ach was sag ich denn da zu meinem Glück war er schon wach.
„Hey, wieso hast du dich denn schon angezogen, du sahst so süß aus in der Boxershorts.“
„Keine Sorge Bill, ich werde sie gleich heute noch mal anziehen.“
Darauf küssten wir uns und nach einer verküssten Viertelstunde ging Bill, der auch nur eine Boxershorts trug ins Bad um sich zu duschen und zu stylen. Ich blickte auf meine Uhr, eine halbe Stunde war schon vergangen, seit er ins Bad verschwunden war. Ich sah mich ein wenig um und entdeckte ein Rotes großes Buch, als ich es öffnete stellte ich fest, dass es ein Fotoalbum war. Ich guckte mir die Bilder an und sah zuerst Bilder von Bill, als er noch ein ganz kleines Baby war. Dann als sie größer waren, Bill und Tom, als sie noch genau gleich aussahen. Man so süß. Als ich fertig war legte ich es zurück und dann kam auch endlich Bill herein. „Du hast aber ganz schön lange gebraucht.“
„Ich hab mich extra für dich beeilt.“, bekam ich zur antwort und ein entschuldigendes Lächeln huschte über Bills Gesicht. Ich gab ihm einen Kuss, den er Gefühlvoll erwiderte. Wir gingen nach unten, wo Vi und Tom, oder besser gesagt Tom schon das halbe Frühstück aufgefuttert hatte. Aber Bill holte noch mal soviel essbares aus der Küche und ich fragte mich, wer das alles essen sollte. Ich war mir eigentlich ziemlich sicher, dass der Großteil übrig bleiben würde, hatte mich aber geirrt. Nicht ein Brösel blieb übrig und das war nicht Tom allein, nein auch Bill hatte kräftig zugelangt. Nun ja wir waren definitiv fertig mit frühstücken und Bill und ich sahen Tom und Vi beim rumschmusen zu. Ich war schon gespannt, was die Zwillinge uns heute vorschlagen würden, denn das Wetter war ja nicht gerade besonders. Doch die Jungs waren nie ratlos und schlugen vor, dass wir heute mal nach Magdeburg zum shoppen fahren könnten. Was für eine Gute Idee. Vi und ich hatten sogar Glück und etwas Geld dabei, also stand dem shoppen nichts mehr im Weg. Wir machten uns sogleich auf den Weg zum Bus, der, wie konnte es auch nicht anders sein mit 20 Minuten Verspätung ankam. Wir nahmen Platz und Tom, der Vi in den Arm genommen hatte fing schon wieder an sie zu küssen. Da Bill nicht einfach zusehen wollte, wie Vi und Tom sich amüsierten, tat er das Gleiche auch bei mir. Die Zeit verging wie im Flug und gerade als es am schönsten wurde kamen wir in Magdeburg an. Uns blieb ja nichts anderes übrig als auszusteigen, und das taten wir dann auch. Wir schlenderten durch die verstopften Straßen und beschlossen dann uns aufzuteilen und uns nach einer Stunde wieder hier zu treffen. Die Zwillinge gingen gemeinsam und Vi und ich machten uns auch gemeinsam auf den Weg. Wir sahen ein Geschäft nach dem anderen und Vi und ich kamen gar nicht mehr zurecht, in welches Geschäft wir als erstes gehen sollten. Die eine Stunde war so schnell um und Vi und ich konnten die ganzen Einkaufstüten kaum mehr tragen. Wir machten uns auf den Weg zum Treffpunkt und sahen die Jungs auch schon dort stehen. Wir steuerten auf sie zu und als wir sie erreicht hatten guckten wir in zwei verdutzte Gesichter. „Habt ihr einen Laden ausgeraubt?“, wollten die immer noch verblüfft blickenden Jungs von uns wissen. „Nein, wir haben nur unser Taschengeld aufgebraucht.“ „Eigentlich wollten wir ja noch mal ne Stunde shoppen, da wir noch wegen Tom in einen HIP-HOP laden müssen und ich auch noch gerne in ein Geschäft gehen würde, kommt ihr mit?“ Ich schaute Vi an und dann auf unsere Tragtaschen und wie aus einem Mund antworteten wir: „Mit diesem Kram, ne geht mal alleine, wir suchen uns ne Cafetaria und kommen in ner Stunde wieder hierher zurück. Wir gaben den Beiden noch einen Kuss, als sie sich auch schon wieder ins Getümmel gestürzt hatten.

 

Pünktlich auf die Minute machten Vi und ich uns wieder auf den Weg zum abgemachten Treffpunkt. Man warum mussten diese Taschen nur so schwer sein?
Bill und Tom waren nirgends wo zu sehen und mir brachen schon die Arme ab. Eine viertel Stunde später kamen sie dann endlich.
„Tschuldigung, hat ein bisschen länger gedauert.“ Mist, die Jungs hatten wieder einmal ihren unwiderstehlichen supersüßen Blick aufgesetzt und Vi und ich konnten nicht anders und verziehen ihnen auf der Stelle. Wir machten uns auf den Weg zur Bushaltestelle, wo wir feststellen mussten, dass der nächste Bus erst in einer halben Stunde kam. Wir setzten uns auf eine Bank und warteten. Ich küsste Bill und ich spürte wieder richtig wie viel ich für ihn empfand. So gerne wie Bill hatte ich noch keinen meiner Ex zuvor. Der Bus kam und wir stiegen ein.

 

Bei den Twins angekommen, schleppten wir uns alle mit den Tausend Tragetaschen die Treppe hoch bis zu den Zimmern der Jungs. Für den Nachmittag hatten Bill und Tom DVD-gucken eingeplant. Wir gingen in Toms Zimmer, wo die Jungs sich einen Film aussuchten. Natürlich ein Horrorfilm, sie hatten eine Schwäche für solche Filme. Wir machten es uns bei Tom auf der Couch gemütlich und Bill legte die Dvd ein. Ich mochte solche Filme eigentlich nicht so gerne, da ich ein ziemlicher Angsthase war, im Gegensatz zu Vi, die auch total vernarrt in solche Filme war. Aber nett wie ich eben war guckte ich ihn mit an, was wie ich eine viertel Stunde später feststellte die schlechteste Idee war, die ich je hatte, denn mir rutschte schon nach den ersten fünf Minuten das Herz in die Hose. Warum waren diese Filme bloß alle gleich, es ging doch immer nur darum, dass irgendwer irgendwen umbrachte und solche Sachen. Nun ja, nach gequälten zwei Stunden war der Film endlich zu Ende. Bill und Tom verfielen sofort wieder einem Gesprächsthema und als mich Vi ansah meinte sie: „Wieso bist du denn so bleich?“ Ich gab ihr keine antwort, denn nach fast 14 langen Jahren müsste sie eigentlich schon wissen, dass ich ein unglaublicher Angsthase war. Ich beschloss mal der Toilette einen Besuch abzustatten und verließ Toms Zimmer. In ihrem Badezimmer angekommen, warf ich einen Blick in den Spiegel, tatsächlich ich war bleich, wenn dass überhaupt die Richtige Beschreibung für meine Farbe war. Ich wusch mir dass Gesicht mit warmen Wasser, dass dann auch wieder ein bisschen Farbe annahm. Ich ging wieder zu den anderen zurück und ließ mich auf Toms Bett fallen. Tom, der inzwischen wieder aufgehört hatte mit seinem Bruder zu sprechen, hatte sich wieder Vi zugewandt und war damit beschäftigt, mit ihr Speichel auszutauschen. Bill kam zu mir herüber.
„Du stehst nicht so auf solche Filme ne?“
War mir die Angst denn noch immer ins Gesicht geschrieben? „Nein, ich bekomme immer ganz schnell Schlaflose Nächte, wenn ich mir so was angucke.“
„Du brauchst dich aber nicht fürchten, ich bin ja bei dir und beschütze dich, was immer auch kommt.“
 Ich lächelte ihn an und küsste ihn. „Was machen wir den heute Abend?“, wollte Tom nun wissen. „Hm, weiß nicht gehen wir weg?“, schlug Vi vor. „Gut aber wohin?“, wollte nun Bill wissen. Heute ist doch die Party bei Laurenz. „Welcher Laurenz?“, wollte ich wissen. „Ach so ein Angeber von unserer Klasse.“
„Und da müsst ihr unbedingt hin ja?“, sagte ich.
„Nö, obwohl es sicher toll wäre, zu sehen was die für Augen kriegen würden, wenn wir dort mit euch aufkreuzen.“ „Was meint ihr denn damit?“, wollte Vi wissen.
„Nun ja, ihr seid die zwei süßesten Mädels, auf der ganzen Welt, und vergeben.“
„Ihr möchtet also nur mit uns angeben?“, kam es aus Vis und meinem Mund.
„Nein, wir wollen nur mit euch Spaß haben.“
Schließlich überzeugten uns die Jungs doch noch und wir machten uns auf den Weg zu Laurenz’s Party. Draußen war es wieder Schweinekalt, gut für diese Jahreszeit auch passend, denn schließlich war es ja schon fast Anfang Herbst. 15 Durchfrorene Minuten später erreichten wir endlich das Haus, wo uns schon laute Musik empfing. „Hey, Tom, Bill ihr auch da? WOW wo habt ihr denn die zwei aufgerissen?“ Bill und Tom ignorierten diesen Spruch und zogen uns weiter. „Hallo Laurenz!“, Bill und Tom winkten einem Gutaussehenden dunkelhaarigem Jungen zu, der darauf zu uns herüberkam. „Hallo, hab euch ja schon lange nicht mehr gesehen, wer sind denn die zwei?“, wollte er mit einem neugierigen Blick zu Vi und mir wissen. „Ich bin Vi.“ „Hallo ich bin Laurenz und kann ich wissen wer du bist?“, erwartungsvoll sah er mich an. „Ich bin Nici.“ Da es uns mit Laurenz zu langweilig wurde gingen wir zur Bar und bestellten uns jeder ein Red Bull. Wir schmissen uns auf ein herumstehendes Sofa und sahen den Leuten beim Tanzen zu. Da Vi auch unbedingt tanzen wollte überredete sie Tom dazu und verschwand mit ihm auf der Tanzfläche. Ich zog Bill zu mir heran und küsste ihn. Langsam steckte er seine Zunge in meinen Mund, ich wiederum meine in seinen. Es war das erste Mal, das wir uns so küssten. Es war wunderschön, ach könnte ich den Moment doch festhalten. Aber da das natürlich  nicht geht, ging auch dieser Moment nach einiger Zeit vorbei. Vi und Tom kamen von der Tanzfläche zurück und setzten sich wieder zu uns dazu. Die Jungs wollten für Vi und mich noch mal etwas zu trinken holen und gingen wieder zur Bar zurück. Es dauerte keine zwei Minuten, da kam Laurenz und setzte sich neben Vi. „Hey Süße, kann ich deine Handynummer haben?“
Vi starrte Laurenz angewidert an und meinte: „Ne, ich wüsste nicht wozu du die brauchen solltest.“
„Na wir könnten doch mal was zusammen machen.“
„Nein danke, darauf kann ich verzichten.“
„Soll ich dir zeigen, wie sich ein richtig guter Kuss anfühlt?“
„Ne lass mal lieber, ich denke ich weiß wie sich ein guter Kuss anfühlt, außerdem kann Toms Küsse wirklich keiner übertreffen.“
„So meinst du, ich beweise dir, dass ich es besser kann als er.“
Indem Moment kam Tom zurück und als er sah, was Laurenz da gerade probierte schrie er ihn an: „Nimm deine dreckigen Lippen von meiner Freundin!“
Laurenz wandte sich um und sah Tom nun direkt in die Augen: „Und was ist, wenn ich sie nicht von ihr nehme?“ Ehe wir uns versahen schlug Tom Laurenz mitten ins Gesicht.
Bill, der jetzt auch hinzukam hielt Tom zurück, noch weiter zuzuschlagen. Da wir alle verhindern wollten, dass eine Schlägerei losbrach beschlossen wir zu gehen. Kühle Nachtluft und prasselnder Regen erwarteten uns draußen. Mir war eiskalt und erst jetzt bemerkte ich, dass ich meine Jacke zurückgelassen hatte. Als Bill bemerkte dies bemerkte gab er mir seine. Dankbar lächelte ich ihn an und gab ihm einen flüchtigen Kuss. Vollkommen durchnässt erreichten wir dann endlich das Haus der Jungs. Wir wussten nicht was wir machen sollten. „Warum gucken wir uns nicht einfach noch eine DVD an?“, fragend sah Tom in die Runde. „Weil meine Schwester sonst nicht einschlafen kann.“, kam es von Vi. „Als wie wenn sie sonst nie Schlaflose Nächte hätte.“, ein grinsen huschte auf Toms Gesicht und er sah zu mir und dann zu Bill. Ich konnte mir ein grinsen nicht verkneifen und so sah Tom, dass er Recht hatte.
Und so schlugen die Jungs eben vor DKT zu spielen. Ich war sofort einverstanden, denn ich liebte dieses Spiel (früher zumindest). Vi mochte dieses Spiel nicht so sehr, war aber trotzdem einverstanden. Es lief richtig gut, ich hatte genug Geld schon einige Hotels und auch viele Häuser. Bei den anderen ging es auch sehr sehr gut voran. Bill war an der Reihe zum Würfeln und würfelte die 12. Er fuhr die Felder nach vorne und blieb auf meinem Grundstück, wo ich schon ein Hotel stehen hatte. „4500€.“
„Was, dein Freund bekommt nicht einmal Preisnachlass?“, gespielt entsetzt sah mich Bill an. „Na gut, 4000€ .“ 
„Nur?“
„Ja, sei zufrieden, wenn es nach mir ginge würdest du sowieso keinen Nachlass bekommen.“, meinte Vi, die inzwischen leider in Geldschwierigkeiten geraten war.
Bill gab sich  mit dieser Antwort ab und nun war Vi dran. Sie würfelte und was für ein Zufall oder besser gesagt Pech, sie kam genau auf das Feld von Tom, der dort auch schon ein Hotel hatte. Zu allem Glück für Tom war es das beste Grundstück, das es gab. Doch leider hatte Vi nicht mehr so viel Geld und fragte Tom nun: „Kannst du mich nicht in der Besenkammer schlafen lassen?“
„Was machst du dafür?“, wollte Tom wissen.
„Du wirst doch deine Freundin schon mal in der Besenkammer schlafen lassen können.“
„Ähm nein, dafür bist du mir viel zu schade.“
„Kann ich dann einmal umsonst übernachten?“
„Wenn du mich jetzt dafür küsst O.K.“
Vi zog Tom an sich heran und küsste ihn. Dieser gab sich zufrieden und nun war ich an der Reihe. Zwei Stunden später hörten wir dann auf zu spielen, denn es ging immer gleich dahin. Minuten später fand ich mich in Bills Bett wieder. Ich lag in seinen Armen und er küsste mich. Dann legte Bill seinen Kopf auf meinen Bauch, er wollte mir noch etwas erzählen, doch dann war er auch schon eingeschlafen. Ich dachte noch darüber nach, wie gut es mir hier in Loitsche doch ging, viel besser als sonst. Vi und ich hatten echt die zwei süßesten Jungs der Ganzen Welt ergattert. Ich war schon lange nicht mehr so glücklich. In diesem Moment des vollkommenen Glücks schlief ich dann irgendwann ein.

 

„Hey Kleine, aufwachen.“
Wer störte mich denn jetzt schon wieder? Ich wollte noch schlafen.
Ich versuchte Bill zu ignorieren und blieb weiter reglos liegen.
„Komm, jetzt steh schon auf, du willst doch nicht, dass ich dich wach kitzle oder?“
„Ich will jetzt noch nicht.“
„Ich habe dich gewarnt.“, und bevor ich etwas unternehmen konnte saß Bill auf mir und kitzelte mich aus.
„Bitte lass das, ich steh doch schon auf.“, flehte ich ihn an.
Und wirklich Bill hörte auf. Ich setzte mich auf und gab Bill erst einmal einen Guten Morgen Kuss. „Was ist denn so wichtig, dass ich jetzt unbedingt aufstehen muss?“
„Nichts, ich hatte dich einfach so vermisst und außerdem verschläfst du doch sonst nur den ganzen Tag, wo es doch heute endlich wieder schön Wetter ist.“
„Wie spät ist es denn?“
„12 Uhr.“
„Komm lass uns mal nach Vi und Tom sehen.“ Leise gingen wir in Toms Zimmer.
Vi lag in Toms Armen und beide schliefen sie noch tief und fest. Es sah einfach nur süß aus. Wir gingen wieder in Bills Zimmer und schmissen uns wieder auf sein Bett. Bill küsste meinen Nacken. Man war das ein angenehmes Gefühl. Wie schon so oft wünschte ich mir, dass jemand die Zeit anhalten würde, was natürlich wie immer keiner tat. „Jetzt sind wir schon seit einem Monat zusammen.“, flüsterte mir Bill ins Ohr. Tatsächlich, wie konnte ich das nur vergessen? Ich küsste Bill noch mal und verschwand dann im Bad. Geduscht und angezogen kam ich dann zurück zu Bill.
Dieser war auch schon fertig angezogen und so gingen wir dann hinunter in die Küche, um etwas zu essen. Es dauerte nicht lange, da kamen Vi und Tom auch herunter und setzten sich zu uns. „Hey, seid ihr auch mal aufgestanden.“, begrüßte ich meine Schwester. „Ja, wie du siehst sind wir wach.“
„Heute kommen Mama und Papa wieder zurück.“, erinnerte ich Vi.
Geistesabwesend antwortete sie: „Hm, ich weiß.“
Eine geschlagene viertel Stunde später waren wir dann mit dem Frühstücken fertig.
Da ich mir auch noch mein Top mit Kakao bekleckert hatte zog ich mir dann eines meiner Nagelneuen Tops an. „Hey, hast du dir das neu gekauft, steht dir gut.“
„Danke Bill, darum habe ich es mir ja auch gekauft.“
„Was um für mich hübsch zu sein?“

„Ja, das auch.“ Am Nachmittag kamen Gustav und Georg vorbei, blieben aber nicht allzu lange, denn bei zwei Paaren, die immerzu mit küssen und kuscheln beschäftigt waren wurde ihnen schnell langweilig. Als es dann leider schon wieder Abend wurde, begleiteten Tom und Bill Vi und mich noch nach Hause, wo wir schon von unseren Eltern erwartet wurden. Vor der Haustür küsste ich Bill zum abschied noch mal ganz lang und Vi, die sich von Tom schon verabschiedet hatte drängte: „Jetzt komm schon Nici, du siehst ihn ja morgen wieder. Ich löste mich von Bill, der mich aber noch mal zu sich zog und küsste und verschwand dann mit Vi im Haus.


 3.Kapitel

Ich ging aus dem Friseursaloon heraus und betrachtete mein Spiegelbild in einem Schaufenster. Ich hatte jetzt kürzere stufig geschnittene Haare. Ich ging die Straße entlang und als ich dann endlich zu Hause ankam, wusch ich mir die Haare, die sich gleich darauf wieder einkringelten. Vi schlief noch, denn sie brauchte ja nicht in aller Herrgottsfrühe aufstehen, um noch einen Termin zum Haareschneiden zu bekommen.
Heute war es wieder schön Wetter und ich überlegte schon, was wir heute machen könnten. Ich hatte auch schon eine Idee. Indem Moment wurde meine Tür aufgerissen.
„Morgen Nici.“
„Hallo Vi, könntest du bitte mal anklopfen, oder willst du, dass ich wegen dir einen Herzinfarkt kriege?“
„Nein, noch nicht, hast du Haare geschnitten?“
„Ja, siehst du doch.“
„Sieht toll aus.“
„Wirklich?“
„Habe ich dich jemals angelogen?“
Ich sah Vi an und musste lachen. „Ich hab da schon ne Idee, was wir heute machen könnten.“
„Ach ja, was denn?“, fragend sah Vi mich an.
„Ich dachte mir, wir könnten mit den Jungs einen romantischen Spaziergang in der Au (das ist ein Wald, wo es jede Menge unberührte Natur gibt J ) machen.“
„Gibt es hier überhaupt so was?“
„Na klar, so was gibt es doch überall.“
„Gut, klingt echt toll, ruf du Bill an und fragst ihn, ob sie Lust hätten, ich gehe derweil duschen und ziehe mich an.“
„O.K.“
Vi verließ mein Zimmer und ich rief Bill an. TÜT TÜT TÜT….
„Hallo süße, ich hab dich schon vermisst.“
„Hallo Bill, ich hab dich auch vermisst, sag macht ihr heute schon irgendwas?“
„Nö, noch nicht.“
„Gut, habt ihr Lust heute mit uns einen Spaziergang in der Au zu machen?“
Niemand meldete sich. „Bill, bist du noch da, was ist los?“
„Nici, ich denke, dass ist keine so gute Idee.“
„Wieso denn, dass wäre doch sicher total romantisch.“
„Weißt du Tom und ich sind totale Drinnis, wir mögen Natur und vor allem unberührte nicht.“
„Würdet ihr nicht mal für uns mitkommen?“
Bill zögerte, doch dann gab er schließlich nach und sagte: „Aber nur für dich.“
„Toll, dann hohlen wir euch gegen zwei Uhr ab O.K.?“
„In Ordnung, wenn mich Tom bis dahin noch nicht umgebracht hat.“
„Keine Angst, das wagt er nicht, denn wenn er das macht, hat er ein kleines Problem mit mir.“
„Versprochen?“
„Na hör mal, denkst du wirklich ich würde das einfach so hinnehmen?“
Ich hörte Bill leise lachen und legte dann auf.
Vi kam und ich sagte ihr, dass wir die Jungs um zwei Uhr abholen würden.
Eine Minute nach zwei Uhr standen wir vor der Tür der Zwillinge. Wir kamen nicht einmal mehr dazu zu läuten, denn bevor meine Hand die Klingel auch nur berührte wurde die Tür schon aufgerissen. „Da seid ihr ja endlich, ich dachte mir schon ihr kommt gar nicht mehr.“, begrüßte mich Bill und umarmte mich stürmisch. Ich drückte ihm einen Kuss auf den Mund und sagte dann: „Wir sind doch nur eine Minute zu spät dran, ich weiß nicht was du hast.“
„Ich hab dich eben schon so doll vermisst.“
Seine Augen weiteten sich: „Hast du Haare geschnitten?“
„Ja.“, manchmal fragte ich mich schon wieso sie dass alle fragen mussten, wenn sie es doch sahen.
„Du siehst einfach süß aus.“
„Mit dir kann man sich auch sehen lassen.“, ich grinste ihn an.
Eine viertel Stunde später machten wir uns auf den Weg zur Au. Vi und Tom gingen Arm in Arm voran und Bill und ich hinterher. Wir waren gar nicht lange unterwegs und erreichten schon bald einen dichten Wald. Wir kamen immer weiter hinein. Und mit jedem Schritt den wir machten sank die Laune der Twins.
Man konnten die anstrengend sein.
„Hier sind überall Viecher und es stinkt nach Scheiße.“, moserte Tom herum.
„Ich weiß nicht was du hast, warst du noch nie in’nem Kuhstall, da kannst du sagen, dass es nach Scheiße stinkt, dagegen ist das doch noch nichts.“, wollte ich Tom aufmuntern, was jedoch nur zur Folge hatte, dass er noch schlechter drauf war.
„Igitt, sind die eklig!“, bei dem Anblick von ein paar Käfern bekamen die Jungs wieder einen ihrer Anfälle.
Man konnte schon fast meinen, dass sie welche von diesen Tussis aus dem Fernsehen waren. Nach einer halben Stunde im Wald zickten Tom und Bill nur mehr herum. Am Anfang war es ja noch lustig, ihnen zuzusehen wie sie sich anstellten, doch jetzt waren sie einfach nur mehr nervig. Dieser Wald war riesig und wir hatten bestimmt erst die Hälfte unseres ROMANTISCHEN SPAZIERGANGS hinter uns. Ich war direkt froh, wieder nach Hause zu kommen. „Wääääääääääääääääääääääää!!!“
Was war denn jetzt schon wieder? Eine Sekunde später sah ich auch schon was los war. Die Jungs hatten eine riesige Waldschnecke entdeckt. Ich muss zugeben, sie sah echt eklig aus, was ich aber nie im Leben zugegeben hätte.
Wir bekamen noch so einiges zu sehen, einen Ameisenhaufen, einen Bienenstock, Eidechsen, Bill stieß auf eine Blindschleiche, worauf er mindestens eine viertel Stunde gebraucht hatte, bis er sich wieder eingekriegt hatte und Tom war zu guter letzt dann noch in Tierkacke getreten. Bill und Tom meckerten jetzt nur mehr herum und als sie sich dann fragten, wieso sie eigentlich mitgekommen waren reichte es mir. Ich hatte mich jetzt wirklich zusammengenommen und nichts gesagt, doch jetzt hatte ich genug.
„Ich dachte ihr könntet uns doch einfach einmal einen Gefallen machen und für Vi und mich hier mitgehen. Es mag ja sein, dass ihr die Natur nicht mögt, doch ihr hättet das Beste daraus machen können und nicht alles daran setzten müssen, dass dieser Tag eine Katastrophe wird.“, fauchte ich Bill und Tom an. „Es tut uns Leid, aber das ist und bleibt eine Scheiß Gegend.“, verteidigten sich die Twins. Stillschweigend gingen wir weiter. Eine Stunde später erreichten wir dann wieder eine asphaltierte Straße, sehr zu Gunsten Tom und Bills. Heute hatte keiner mehr Lust etwas zu unternehmen und so verabschiedeten wir uns dann eben total schlecht gelaunt voneinander. Also heute hatte ich gelernt, dass ich nie wieder mit Bill und Tom auch nur in die Nähe eines Waldes gehen würde. Vi war auch nicht mehr besonders gut drauf, was sich nach einer heißen Dusche dann aber schlagartig änderte. „Das machen wir nie wieder.“, meinte sie.
„Ne, nie nie nie mehr wieder.“
„Ich hätte nie gedacht, dass Jungs so eitel sein konnten, sie haben sich ja aufgeführt, als wie wenn sie nicht gewusst hätten, dass so was existiert.“, sagte ich zu Vi.
„Hmh, da hast du recht.“, entgegnete sie.
„Und was machen wir jetzt?“, fragend schaute ich Vi an.
„Was weiß ich.“
„Na jetzt lass dir mal was einfallen.“
„Wieso ich?“
„Weil ich den Einfall mit dem Spaziergang hatte.“
„Toller Einfall wirklich, dass war der Beste den du je hattest.“
„Woher sollte ich denn wissen, dass das ein reines Desaster wird?“, fauchte ich Vi an.
„Tschuldigung, aber ich bin halt heute schon genervt.“
„Wem sagst du das.“
Später ging ich in mein Zimmer und bemerkte, dass ich ein SMS bekommen hatte von wem wohl, ich musste nicht raten um zu wissen von wem.
Es war von Bill. Ich öffnete sie und las:

 

Hallo Nici, es tut mir leid,
dass ich dir den Tag vermiest habe,
hoffentlich bist du mir nicht mehr böse.
Sehen wir uns Morgen?
Hdgdl Bill

 

Ich warf mich auf mein Bett, wo ich liegen blieb und nachdachte.
Am nächsten Morgen konnte ich zur Abwechslung wieder einmal ausschlafen, was ich auch voller Genuss tat.
Als ich dann aber doch wach wurde ging ich hinunter in die Küche und sah einen Zettel von meinen Eltern liegen, auf dem stand, dass sie heute bis spät am Abend arbeiten mussten und wir uns zu Mittag eine Pizza auftauen sollten.
Ich aß eine halbe Semmel und verschwand dann wieder in meinem Zimmer.
Nachdem ich geduscht hatte und angezogen war weckte ich Vi. Sehr dankbar war sie mir nicht dafür, was ich nicht verstand, denn immerhin hatte ich ganz schön lange gebraucht um sie wach zu kriegen und schließlich war es meine kostbare Zeit, die ich für sie geopfert hatte. Aber na ja so was sah großen Schwestern eben ähnlich.
Nachdem Vi dann auch mal fertig wurde beschlossen wir den Jungs mal einen Besuch abzustatten. Wir läuteten und Frau Kaulitz öffnete. „Ihr wollt bestimmt zu Bill und Tom, die sind oben in ihren Zimmern.“
Wir gingen hinauf und trennten uns dann vor den zwei Zimmertüren.
Ich sah Vi, wie sie Toms Zimmer betrat und als sie darin verschwand öffnete auch ich die Tür zu Bill. Er schlief noch. Ich setzte mich zu ihm aufs Bett und überlegte was ich jetzt machen sollte. Da mir nichts Besseres einfiel küsste ich ihn einfach wach, so wie er es auch immer bei mir tat. Bill schlug die Augen auf und als er registriert hatte, wer da vor ihm saß schloss er mich in seine Arme und küsste mich.
„Es tut mir so Leid, bist du mir noch böse?“
„Ach Bill, du machst es einfach unmöglich, dir Böse zu sein.“ Als ich das gesagt hatte, kriegte ich gleich noch ein paar Küsse und da ich aber mit Vi vereinbart hatte, dass wir uns nach dreißig Minuten wieder treffen würden musste ich los. Ich drückte Bill noch mal einen Schmatzer auf die Wange und ging dann. Meine Schwester hatte sich auch mit Tom ausgesprochen, nein was sage ich denn da, ausgeküsst meine ich natürlich. Wie auch immer war wieder alles in Ordnung und Vi und ich machten uns auf den Weg nach Hause.

 

Heute begann die Schule wieder. Grauenhaft echt. Nun ja, mein Wecker läutete 15 Minuten vor halb sieben, was mich unglaublich störte. Ich stellte ihn auf halb sieben, als er dann nach fünf Minuten wieder läutete versuchte ich es nochmals und stellte ihn mir erneut. Als er jedoch nach genau einer Minute und dreißig Sekunden erneut läutete hatte ich die Nase voll. Ich packte den Wecker und versuchte ihm die Batterien raus zu nehmen, was gar nicht so einfach war, denn dazu musste ich ja erst einmal die Klappe aufkriegen wo sie drinnen waren, dabei brach ich mir allerdings einen Fingernagel ab und als wenn das nicht schon genug wäre hatte ich vergessen ihn auszuschalten, und so begann er erneut zu läuten. Schließlich wusste ich mir nicht mehr anders zu helfen und machte es so, wie die  Leute im Fernsehen und warf ihn einfach zum Fenster hinaus. Als ich durch ein lautes krachen, das von der Straße aus zu hören war wusste ich, dass der Wecker am Asphalt aufgeprallt war und schloss zufrieden das Fenster.
Na ja etwas hatte es ja, wenn man schon früher auf  war: Ich war viel schneller fertig.
Ich stieg die Treppe hinunter und ging in die Küche, wo meine Eltern bereits am Frühstückstisch saßen. Ich setzte mich zu ihnen und nahm einen Schluck Tee aus meiner Tasse. Fünfzehn Minuten später betrat meine Schwester die Küche und setzte sich neben mich. Nachdem Frühstück gingen meine Schwester und ich zur Bushaltestelle wo uns der Bus einfach vor der Nase wegfuhr. So ein Pech aber auch. Vi guckte nach, wann der nächste Bus den kommen würde. „Oh man der nächste Bus kommt erst in einer halben Stunde.“ Na ja außer warten konnten wir ja ohnehin nichts machen. Nach einer halben Stunde kam dann aber endlich der nächste Bus in den wir einstiegen. 30 Minuten später erreichten wir dann ein etwas neueres Gebäude dass wie sich sogleich herausstellte die Schule war. Ich näherte mich dem Gebäude, ganz geheuer war es mir ja nicht, aber das lag wohl daran, dass ich Schulen im Allgemeinen nicht so traute. Wie auch immer ist ja jetzt eh egal. Ich ging mit Vi also in dieses Gebäude und als wir drinnen waren staunten wir nicht schlecht: Die Schule war riesig. Es läutete und plötzlich strömten aus allen Klassen lauter Schüler heraus. Kein Wunder denn wir hatten ja die erste Stunde versäumt. Da Vi und ich keinen blassen Schimmer hatten wo wir hinmussten beschlossen wir vorerst einmal die Direktion aufzusuchen, wo wir dann auch mehr Infos bekamen. Wir mussten in die 4A, aber dorthin begleitete uns die Direktorin. Vor der Klasse angekommen bekam ich Herzklopfen wer oder was würde mich hinter dieser Tür erwarten? Mir blieb keine Zeit mehr darüber nachzudenken, denn die Tür wurde geöffnet.
Eine große schlanke Lehrerin stand vor uns und stellte sich uns als Frau Hecks vor.
Jetzt schaute ich in den Raum, es war ein großes Klassenzimmer mit mindestens 24 Schülern. Bill und Tom waren nirgends zu entdecken, sie waren ja auch eine Klasse höher. Vi und ich wurden aufgefordert etwas über uns zu erzählen. Ach so was mochte ich ja schon so gern. Mir blieb ja nichts anderes übrig und so tat ich wie mir geheißen. Danach wurde uns ein Sitzplatz zugeteilt. Wenigstens in der letzten Reihe. Sonst war kein anderer Platzt mehr Frei zum Glück! Die nächste Stunde war Mathe angesagt kaum auszuhalten! Aber da wir ja neu hier waren mussten wir noch nicht wirklich mitrechnen. Die Stunde ging vorüber und es läutete zur großen Pause. Es dauerte keine zwei Minuten, bis sich all unsere neuen Mitschüler um Vi und mich versammelt hatten. Alle durchlöcherten uns mit Fragen und es war einfach unmöglich sich davonzumachen. Ich glaube ich war noch nie so froh, dass es zur nächsten Stunde läutete. Als schließlich alle Stunden um waren ging ich mit Vi in die Garderobe um uns wieder unsere Schuhe anzuziehen. Da erblickte ich Bill. Da ich ihn heute ohnehin noch nicht gesehen hatte ging ich zu ihm hinüber um ihm Hallo zu sagen. Überrascht guckte mich Bill an. „Nici, ich hab total vergessen, dass es sich jetzt doch lohnt in die Schule zu gehen.“ Und nun grinste er mich an. „Ja, für irgendwas muss die Schule doch auch gut sein oder?“, antwortete ich ihm.
 „Wo du Recht hast, hast du recht.“, meinte er nun doch auch und drückte mir einen flüchtigen Kuss auf den Mund.
„Wo ist denn Tom?“, fragte ich nun Bill, weil es mich wunderte die Beiden mal nicht zusammen zu sehen.
„Der hat noch nicht aus.“, entgegnete er.
Als er meinen fragenden Blick sah fügte er noch hinzu: „Wir sind nicht in der gleichen Klasse, weil wir zusammen immer zuviel Scheiße bauen. Und die Lehrer dann nicht gegen uns zwei ankommen.“
„Ach so.“, meinte ich darauf nur und ging dann mit Vi und Bill zum Bus.

 

Zu Hause angekommen stürzte ich mich sogleich auf die Hausaufgaben, die wir schon reichlich aufgebrummt bekommen hatten.
Tja die Lehrer unterschieden sich eben ausnahmsweise mal nicht von den alten in Salzburg. Ich erledigte alles problemlos bis auf Mathe. Denn für die Mathe Hausaufgaben ging der Halbe Nachmittag drauf, weil ich die total sinnlosen Aufgaben nicht verstand. Man sollte ausrechnen wie lange 10 Köche brauchen um 100 Torten zu backen wenn ein Koch dafür 24 Stunden benötigte. Bitte was macht man denn mit 100 Torten? Ich mochte keine Torten. Und backen war auch nicht so mein Hobby, im Gegenteil einen Wettbewerb im anbrennen lassen würde ich sofort gewinnen. Außerdem glitten meine Gedanken immer wieder zu Bill ab. Als ich diese verflixte Rechnung und auch noch fünf weitere nach guten zwei Stunden dann doch gelöst hatte, schloss ich zufrieden das Mathe Buch und schmiss mich auf mein Bett. Das tat echt gut endlich mal nicht mehr so angestrengt über Torten nachdenken zu müssen. Den restlichen Nachmittag verbrachte ich dann damit die ganzen Hefte einzukaufen, die ich noch für die Schule brauchte. Und dass war alles andere als einfach. Denn hier in Loitsche gab es nicht wirklich viele Geschäfte und nach Magdeburg konnte ich nicht fahren, da ich sonst wieder eine Dreiviertelstunde auf den nächsten Bus warten müsste. Und für das hatte ich jetzt einfach keinen Nerv mehr. Also ging ich in die einzige Trafik von Loitsche um mir meine Hefte zu kaufen. Doch zu meinem Pech waren dann die linierten Hefte aus und die nächste Lieferung kam erst morgen Mittag.
Super Organisation wirklich! Als ich dann die anderen Hefte, die noch nicht alle waren bezahlt hatte verließ ich leicht angefressen das Geschäft, wenn man das nicht eher schon als eine etwas größere Besenkammer bezeichnen konnte. Zu Hause angekommen schmiss ich das Schulzeug gleich in eine Ecke, um es für heute endlich nicht mehr sehen zu müssen.

 

 

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