By your side-by Shingel

Anmerkung der Autorin: Die Geschichte basiert auf keiner  wahren Begebenheit. Also ich habe versucht den Musikweg der Jungs im Hintergrund zu beschreibn aber so super ist das leider nicht ganz gegangen da ich nicht weiß wann sie genau entdeckt wurden, ect..

PS.: Ich kenne weder die Jungs noch Bekannte von ihnen!!!Und das andere ist natürlich erfunden! 

 Ein langer Weg 

Prolog    

„ Mama in welcher Schachtel ist mein Minirock?’’   , das rief ich als wir in unserer neuen Villa in Magdeburg eingezogen waren. „ Ich weis nicht mein schatz, frag doch deine Schwester Janina, vielleicht hat sie ihn eingepackt! ’’schrie meine Mutter durchs ganze Haus. Ich lief in den 2. Stock, wo ich und meine Zwillingsschwester den ganzen Stock für uns hatten. Mit voller wucht knallte ich auch schon gegen die Tür.

 Auf  die Türe einhämmernd schrie ich aus Leibeskräften: ,, Warum sperrst du die verdammte Tür ab?’’ „ Na warum wohl Jennifer? Du klopfst nie an sondern stürmst immer nur ins Zimmer!’’ Ich ging einen Schritt zurück und klopfte an. Sofort hörte ich  wie meine reizende Schwester den Schlüssel umdrehte. „ Na das war doch gar nicht so schwer!!’’, meinte  sie mit einem grinsen im Gesicht. Ignorierend  fragte ich sie: ,, Janina hast du zufällig meinen Minirock gesehen?’’ Sie antwortete mir nicht und ließ mich in ihr Zimmer ein. Auf ihrem überdimensionalen Bett, das ich auch besaß, war ein kleiner Kleiderstapel aufplatziert. Sie nahm ihn in die Hand und überreichte ihn mir. Ich entdeckte natürlich meinen Mini. Mein Blick schweifte durchs Zimmer: ,, Sag mal, ein bisschen Farbe in unserem Stock würde auch nicht schlecht sein!’’ Zustimmen nickte sie. „Wie wär’s wenn wir Farbe kaufen gehen?’’, fragte meine Schwester. Schnell zog ich meinen Rock an sauste hinunter zu Paps, erklärte ihm alles, lief wieder zu Janina zeigte ihr grinsend das Geld in der Geldtasche und zerrte sie nach unten. Wir sagten kurz bescheid und gingen auf die Straße. Langsam schlenderten wir zur Bushaltestelle und studierten die Abfahrten des Busses. In 15 min. sollte er kommen. Wir setzten uns und quatschten, als uns plötzlich ein sehr hübsches Mädchen fragte: ,, Seid ihr neu Hergezogen?’’ Ich lächelte und überließ Janina das reden: ,, Ja wir sind gestern Abend angekommen’’. „ Ah, also habt ihr schon eine Nacht in eurem neuem Heim verbracht.’’, gab das  Mädchen grinsend zur antwort.   „So könnte man es sagen, ja. Ich bin übrigens Jennifer du  kannst aber auch Jenny  zu mir sagen und das ist meine Schwester Janina.’’  „ Ja und ich bin  Bill und der, der gerade da anspaziert kommt ist mein Zwillingsbruder Tom.’’ Was?? Ich dachte du bist’ n Mädel!!’’  , rief ich erstaunt. ,, Aber nein Bill ist ein Junge das kannst du mir glauben!’’; schwor mir lachend ein süßer Junge mit Dreadlocks der Tom hieß, so wie es uns Bill gesagt hatte. „ Was habt ihr den vor?’’   , fragte Bill zu Janina gewannt. ,, Ach Jenny wollte unsere Zimmer streichen sie hast weiße Wände.’’ ,, Na wenn das so ist begleiten wir euch und könnten ja einen kleine Führung durch Loitsche machen?’’ fragte mich nun Tom lächelnd.“ Aber klar doch.’’ sagte ich blitzschnell, denn ich fand den Jungen ziemlich süß.

Kapitel 1 

Der Bus kam. Wir stiegen ein und fanden einen platz in der vorletzten Reihe. Tom saß am Fenster, dann kam ich, meine Schwester und Bill saß ebenfalls am anderen Fenster. Ich betrachtete mich in der Glasscheibe. Ich war kleiner als meine Schwester jedoch um 12min. älter, wir hatten beide eine Dauerwelle, die Nase zog sich etwas in die Länge und unsere Augen waren blau-braun. Nun musterte ich Bill. Er hatte schwarze Haare und geschminkte Augen, sein Gesicht und Körper war ziemlich fein. Bill bemerkte, dass ich ihn beobachtete und lächelte mir zu. Ich lächelte zurück und blickte nun zu Tom. Tom war das ebenbild  seines Bruders nur ohne Schminke und statt schwarzen Haaren  dunkelblonde Dreadlocks. Der Bus hielt und gegenüber der Haltestelle war zum Glück auch schon der Baumarkt, sodass wir nicht weit hatten. Im Geschäft angekommen meinte Tom, dass wir uns aufteilen sollten um schneller voran zu kommen. Plötzlich hatte er meine Hand genommen und mir lief ein eiskalter Schauer über den Rücken. „ Welche Farbe willst du den in deinem Zimmer?’’, sagte Tom als ich Janina und Bill nicht mehr sah. „ Nun ich möchte gerne drei Wände grün und eine orange, die mit so einer wisch Technik gemalt wird.’’  , sprudelte ich heraus. Er nickte mir grinsend zu und zog mich weiter, holte zwei Malrollen  und einen seltsam aussehenden Schwamm. Währenddessen  hatte ich die Farben geholt. Auf einmal nahm er meine Hand sah mir in die Augen und ließ sie wieder los. Verwundert blickte ich ihn an und fragte erstaunt: ,, Was war das denn eben?’’  „ Du hast so wunderschöne Augen, die sind was ganz Besonderes.’’, meinte er darauf hin. Mein Herz  war vermutlich 2 Sekunden stehen geblieben, denn nach kurzer Zeit holte ich kurz Luft. Tom lächelte mich wieder an und da wir alles  hatten suchten wir die anderen. Janina winkte mir von weitem zu und zeigte mir ihre Farben. Als sie um meine Meinung bat meinte ich: ,, Also ich weis nicht irgendwie kommt mir diese Farbenkombination ähnlich vor.’’ Janina blickte in meinen Einkaufswagen und wir fingen gleichzeitig an zu lachen. Als wir uns eingekriegt hatten, sagte Bill mit einem breitem grinsen im Gesicht: ,, Es ist schon spät, ich würde vorschlagen, dass wir unsere Führung verschieben und eure Zimmer Streichen!’’ Wir stimmten zu und bezahlten. Als wir bei der Haltestelle angekommen warn sollten wir 20min. warten bis der nächste Bus kam. Ich erzählte Janina von dem Vorfall im Baumarkt und sie sagte prompt darauf: ,, Oh wie süß!’’  „ Was ist süß ich?’’, meinte Tom und lachte auf. Der Bus hielt und wir stiegen ein. Er war allerdings total überfüllt. Bill fand schließlich zwei Sitzplätze. Er und Tom saßen sich. Da wir verständnislos dreinblickten zog Tom mich grinsend an den Hüften auf seinen  Schoß .Bill streckte Janina die Hand aus. Als sie sie genommen hatte zog er sie ebenfalls auf seinen Schoß. 10min. später stiegen wir aus und gingen in unser neues Heim. Tom und Bill pfiffen als sie ins Haus eintraten. Wir lachten nur und schleppten den Malkram in den 2. Stock. Wir beschlossen zuerst Janinas Zimmer zu malen.
Endlich hatten wir den Boden und die Möbel mit Plastikfolien bedeckt, fingen wir an zu streichen. Nach 2h war das Zimmer endlich fertig. Die Uhr schlug halb 10 und wir verabschiedeten uns von den Jungs. Doch bevor sie gingen machten wir uns für den nächsten Tag aus, mein Zimmer zu streichen. Kurz bevor die Zwillinge gingen, drückte  mir Tom einen Gutenachtkuss auf die Wange. Janina schloss die Tür und wir gingen wieder nach oben in unser Wohnzimmer. Als auch ich Platz genommen hatte fingen wir an zu lachen. Nach geschlagenen 15min. beruhigten  wir uns wider und quatschten noch über die Jungs. Es schlug 12 und wir waren zu dem Entschluss gekommen das die beiden schon Freunde von uns waren und supersüß noch dazu. Janina nahm noch ein Bad und ich ging schlafen. Kurz bevor ich einschlief dachte ich an Tom und Bill und freute mich auf morgen.

Ein unsanftes Pieksen weckte mich. Langsam öffnete ich die  Augen. Vor meinem Gesicht war TOM. Sofort sprang ich in die Höhe. „ Sorry, aber deine Schwester hat gesagt ich soll dich wecken damit wir um 11 Uhr streichen können.’’
„ Wie spät ist es jetzt?’’
,, 9:55 Uhr’’
„ Ach da hätte sie mich ruhig noch schlafen lassen können!’’
„ Entschuldige, ich hätte dich eh erst um halb 11 wecken sollen, aber ich wollte einfach wieder mit dir sprechen.’’
„ Oh  das ist ja süß!!’’
„ Ich weis.’’ Ich zog ihn zu mir aufs Bett und Umarmte ihn liebevoll. „ Wow, wow  für was war den das jetzt?’’   , fragte mich Tom als ich ihn wider los gelassen hatte. ,, Hm, weis auch nicht, mir war einfach danach. Aber sag mal wo ist den meine Schwester?’’
„ Die ist mit Bill unterwegs, bei den beiden hat’s anscheinend Gestern ganz schön gefunkt. Bill hat nämlich Pausenlos nur von Janina gequasselt.’’
„ Nicht einmal ganze 3 Tage und sie hat sich schon verknallt, das ist typisch Jani!’’
Mit einem grinsen fragte Tom was wir jetzt machen sollten und ich meinte das ich mich schnell Dusche und dann könnten wir ja eigentlich wenn es ihm nichts ausmachte schon anfangen das Zimmer zu streichen. Ihm gefiel die Idee. Nach 15min. kam ich frisch angezogen ins Zimmer zurück wo Tom schon alles abgedeckt und die Farben geöffnet hatte.

Eine halbe Stunde war vergangen als Tom plötzlich einen Borstenpinsel nahm und mir ins Gesicht schmierte. Natürlich wollte ich mich rächen und versuchte ihn auch anzumalen. Nach zirka 5min. lag ich auf den Boden und Tom auf mir drauf. Vor kurzen hatten wir noch gelacht aber jetzt war es ganz still. Er sah mir mit seinen Schokobraunen Augen in die Augen und flüsterte kaum hörbar: ,, Deine Schwester und ich haben was gemeinsam nach nicht einmal 2 Tagen verlieben wir uns in eine Person obwohl wir sie noch nicht lang kennen.’’ Ich schloss die Augen, diesen Satz,  schwor ich mir würde ich nie wieder vergessen.
Und dann spürte ich wie Toms Atem ganz langsam näher kam. Er gab mir einen ganz zarten Kuss auf die Lippen. Ich öffnete meine Augen wieder. Tom rollte sich von mir hinunter. Er lag nun neben mir. Ich rollte mich auf die Seite sah ihn an und Küsste ihn. Der Kuss war wundervoll. Wir hatten endlich geschafft von einander ab zu lassen als Janina und Bill ins Zimmer platzten. „Was um Gotteswillen habt ihr hier veranstaltet!!!’’, schrie Janina uns an.
„ Nun wir haben uns verliebt genau wie ihr.’’  , gab Tom zur antwort.
Janina und Bill starrten uns für einen Augenblick an und alle fingen dann zu lachen an.
Endlich waren wir mit dem Zimmer streichen fertig, denn diesmal hatte es länger gedauert. Nach jedem Mal streichen gab’s nämlich ein Küsschen. Wir tauschten unsere Handynummern aus und Verabredeten uns für heute um 3 Uhr Nachmittags. Die Jungs hatten uns vorgeschlagen, dass wir mit ihnen zu ihrer Bandprobe mitgehen könnten und da ihre Freunde kennen lernen. Wir fanden die Idee klasse, da wir Georg und Gustav kennen lernen und natürlich sie spielen hören wollten. Nach einem innigen Kuss verabschiedeten wir uns bis später. Wir trafen unsere Eltern in der Küche die uns Bescheid gaben das sie heute Abend gegen 7 Uhr zurück sein möchten. Nachdem ich etwas gegessen hatte bekam ich eine Sms von Tom:
Vermisse dich schrecklich und bin froh wenn es endlich 3 ist! Küsschen Tom
Das war ja so süß, ich zeigte es meiner Schwester. Kurze Zeit später bekam sie eine Sms von Bill:
Ich habe so Sehnsucht nach dir, freue mich schon auf unser wieder sehen! Kuss Bill       
Es wurde Zeit das es allmählich 3 Uhr wurde.

Pünktlich um 3 waren die Jungs auch schon hier. Wir gaben uns ein Begrüßungsküsschen und marschierten zu ihren Bandraum. Wir betraten das Zimmer und Bill stellte uns gegenseitig vor. Ich und Janina nahmen auf einer alten Ledercouch  platz, während die 4 überlegten was sie spielen und Proben müssten. 12min. später wie sie gerade anfangen wollten klopfte es. Tom öffnete die Tür und knutschte sofort ein platinblondes Mädchen ab. Am liebsten hätte ich geschrieen! Er  stellte sie uns vor. Sie hieß Stefanie.  Ich musterte sie von Kopf bis Fuß und kam zu dem Entschluss, dass sie hübscher als ich war. Langsam stand ich auf, flüsterte meiner Schwester zu das ich es mit Toms Freundin nicht aushalten würde und ging ohne mich von den anderen zu verabschieden. Bei der Straße angekommen hörte ich wie jemand, mit mir bekannter Stimme, laut hinterher rief: ,, Warte Jenny, was ist den plötzlich passiert?’’ Es war Tom. Ich drehte mich nicht um und ging einfach weiter. Er schrie meinen Namen und das ich doch stehen bleiben  solle, doch ich tat es nicht. Sekunden später hatte Tom mich am Handgelenk gepackt und fragte mich zornig: ,, Warum verdammt noch mal bist du einfach so gegangen, ohne das du dich verabschiedet hast! Und warum zum Kuckuck bist du nicht stehen geblieben?’’
„ Tja ich bin nicht unbedingt scharf drauf, das andere Mädchen zu sein mit dem du was tust, wenn die Blondine mal keine Zeit hat!! Vermutlich hast du eh 10 Freundinnen an deiner Seite, da mach ich nicht mit!’’
„ Du bist nicht meine Freundin! Von so was war nie die Rede!!’’
,, O. k . aber ich knutsche nicht aus spaß mit einem Typen! Ich bin nicht so wie du!!!!!!!!’’
Plötzlich war es ganz still, ich hatte ihm eine Ohrfeige verpasst. Er hielt sich die Wange und starrte auf mich. Er drehte sich um und ging. ,, Es tut mir leid!’’ , schrie ich ihm hinterher doch er stapfte weiter.

1 Woche später, riss mich mein Wecker unsanft aus meinen Träumen. Heute musste ich unseren Stock putzen. Zum Glück hatten wir noch 1 Woche Sommerferien sonst wäre ich aufgeschmissen gewesen. Nach 3 Stunden hatte ich es endlich geschafft. Ich duschte mich und zog mich an als es an der Tür klopfte. ,,Herein.’’
,, Hallo Jenny.’’
„ Bill was machst du hier hast du dich beim Zimmer geirrt?’’   , fragte ich grinsend.
„Nein, ich war schon bei Janina. Tom vermisst dich!’’
„ Tja da kann ich auch nichts machen soll er halt die Stefanie anrufen oder sonst eine von seinen Anhängseln!!’’
„ Er hat keine Freundinnen mehr.’’
„ Oh soll ich jetzt etwa zu ihm rennen und mit ihm rummachen während er schon überlegt ob er sich nicht auch noch meine Schwester nehmen soll?’’ Mein reden war jetzt ins schreien übergegangen und ich schmiss Bill raus. Rechtzeitig denn wenige Sekunden später kullerte mir eine Träne nach der anderen herunter. Um mich abzulenken räumte ich mein Zimmer auf. Jemand klopfte an die Tür. ,, Wenn es Bill ist bleib draußen!’’ ,, Keine sorge ich bin nicht Bill.’’ , meinte Tom. ,, Geh weg dich will ich schon gar nicht sehn!’’
„ Ich hab kein Auge mehr zu gemacht seit letztens, ich hab auch mit allen Schluss gemacht.’’
„ Soll ich dich jetzt dafür Loben?’’
„ Nein sollst du nicht, aber hör mir bitte zu. So ein Mädchen wie du es bist hab ich noch nie kennen gelernt. Es ist nicht leicht zu begreifen, dass du nicht so eine Tussi bist. Und das gefällt mir ziemlich, deswegen hab ich mich auch in dich verliebt. Bitte verzeih mir und gib mir eine 2 Chance.’’
Ich war sprachlos. Vor Rührung fing ich wieder an zu heulen. Zurzeit war ich sehr Sentimental. Tom nahm mich in die Arme und fragte: ,, Heißt das ja?’’
Ich gab ihm einen sanften Kuss. ,, 11:12 Uhr, der 1. September. Toll ein Geburtstags Geschenk!’’ „ Was du hast heute Geburtstag?’’ ,, Ja.’’ ,, Ich hab gar nichts für dich.’’ ,, Doch die 2. Chance war das größte Geschenk.’’ Nochmals gab ich ihm einen nassen Kuss da mir eine Träne hinunter gerollt war. Er wischte sie mir sanft aus dem Gesicht und meinte kennerisch: „ Tränen stehen dir nicht Kleines!“ Ich lachte auf und schloss ihn ganz fest in meine Arme.   

  

Kapitel 2

„Ich bin ja schon gespannt in welche Klasse ihr kommt!“, meinte Bill nachdenklich.

„Ach das wissen wir schon.“, sagte ich darauf.

„Nämlich in die 8A.!“, kam es von Janina.

„Schade, dass ihr nicht14 seid, denn dann würdet ihr vielleicht zu uns kommen.“, sagte Tom in einen traurigem Ton. Liebevoll nahm ich ihn von hinten in den Arm und Streichelte sanft über seine Rasterlocken. Er löste sich locker aus meiner Umarmung. Vorsichtig zog er meine  Beine in die Länge und legte sie in seinen Schoß. Plötzlich sprang Bill aus seiner Umarmung mit Janina auf und meinte: „Tom los auf wir haben keine Zeit mehr zum Kuscheln! Wir müssen noch Schulzeug einkaufen!“ Er gab meiner Schwester einen schnellen Kuss auf den Mund und war auch schon aus dem Zimmer verschwunden. Tom räkelte sich noch einmal und stand langsam auf. Er wollte mich gerade noch Küssen als Bill noch mal herein gestapft kam und ihn hinauszog. Tom winkte mir traurig dreinblickend.

„Also wirklich, an so was denk er, wenn ich in seinen Armen liege?“, fragte meine Schwester aufgebracht.

„Ach komm so schlimm ist das doch nicht!“, meinte ich nur darauf hin.

Am nächsten Tag  kamen Tom und Bill in der Früh wieder zu uns. Als wir endlich munter waren, in dem Wohnzimmer Platz genommen hatten und wir sie gefragt hatten wie sie herein gekommen waren meinten sie das unsere Eltern genauer gesagt unsere Mutter(Papa ist bereits um 9Uhr in der Arbeit)sie eingelassen hätten. Bill wollte sich ein Küsschen seiner Geliebten holen doch sie drehte sich weg. Er sah mich fragend an. Ich zuckte mit den Schultern ich wusste selbst nicht warum sie kein Küsschen wollte von ihrem Freund. Langsam erhob ich mich von der Couch  und fragte Janina ob sie mit aufs Klo käme. Sie bejahte und wir marschierten aufs WC. „Was ist denn?“ fragte sie mich.

„Das kann ich dich auch fragen?! Er wollte doch nur ein Küsschen.“, sagte ich angenervt.

„Gestern waren wir 2 Wochen zusammen und er denkt an Schule!!!!!!“

„Man nur weil er nichts erwähnt hat machst du so einen aufstand?“

„Nein deswegen nicht, aber er braucht doch an unserem 2 Wöchigem nicht an die Schule zu denken.“

„ Komm wir gehen jetzt einfach wieder zurück.“

„ Ja das ist wohl das Beste.“  

Wir kamen ins Zimmer zurück wo Bill mich fragen ansah. Doch Janina war schneller und nahm ihn in den Arm und knutschte ihn ab. Auf dem Schoß von Tom fand ich schließlich platz. Er legte seine Hände auf meine Hüften und Küsste mich auf die Wange. Ein grinsen umspielte meinen Mund. Janina löste sich sanft von Bills Umklammerung fragte ob wir nicht Gustav und Georg anrufen und mit ihnen einen Film ansehen wollten. Zirka eine halbe Stunde später waren die Jungs mit Knapper Zeug und Red Bull hier. Wir sahen uns einen Horrorfilm an. Der Film war so eklig und gruselig das ich mich an Tom kuschelte und zwar so das

 ich mit meinem Oberkörper auf seinem lag. Beruhigend streichelte er mir den Rücken. Es war halb 11 als Tom mich mit einem Kuss weckte. Der Film war bereits zu ende. Doch ich hatte keine Lust aufzustehen und drehte mich daher auf die andere Seite.

Am nächsten Tag wachte ich in meinem Bett auf. Langsam wollte ich aufstehen doch dann rutschte ich seltsam aus und landete auf den Boden. Es Klopfte, und Janina trat ein. „Sag mal wie bin ich den in mein Bett gekommen?“ „Ach Tom hat dich herüber getragen.“  „Oh wie süß!!!!!“ Ich schrieb ihm eine Sms in der stand: Hallo mein Schatz 1000 Küsse als Dankeschön! Ich vermisse dich und freu mich wenn wir uns wieder sehen!!  

Nach ein par Minuten kam ein Sms in dem stand: Hallo Kleines ich vermisse dich auch und wir könnten uns doch um 5 beim Proberaum treffen? Ich schrieb ihm sofort zurück: Ja klar doch! Küsschen Jenny

15 min. vor 5 marschierte ich los. Als ich kurz vor  5 ankam, stand Tom vor der Tür. Er drückte mich ganz fest aber auf eine zärtliche weise. Ich gab ihm einen kurzen Kuss und befreite mich langsam aus seiner Umarmung.

„ Ich dachte du vermisst mich?“  , meinte er verwundert.

„ Ja sicher, aber  solltet ihr nicht Proben?“

„ Was? Oh na ja die anderen sind eigentlich gar nicht da.“

Ich lächelte und gab ihm einen Kuss auf die Wange. Er deutete auf die andere und auch ihr drückte ich einen Kuss hinauf. Tom nahm mein Gesicht in seine Hände und lächelte mich an. Ein leidenschaftlicher Kuss folgte. Unser Kuss endete und wir gingen in den Proberaum. Tom steuerte seine Gitarre an und fragte, ob es mir etwas ausmachen würde wenn er ein bisschen spiele. Natürlich machte es mir nichts aus. Auf der gemütlichen Couch nahm ich schließlich platz. Tom stimmte seine Gitarre und spielte ein paar Lieder. Aus heiterem Himmel hörte ich eine wunderschöne Melodie. Mein Schatz bemerkte es ebenfalls und schrieb sich die Griffe oder wie man dazu sagt auf. Nach einer Stunde hatte er genug und setzte sich neben mich und legte meine Beine auf seinen Schoß. Wir redeten eine weile über die Hitparaden. Es wurde spät und ich musste nach Hause. Tom begleitete mich bis vor die Haustür. Er drückte mich an sich. Ich denke, dass wir ungefähr 10 min. so da standen bis wir uns wider los ließen. Ich gab ihm einen gute Nacht- und Abschiedskuss und verschwand im Haus. Ich ging strahlend zu meinen Eltern und wünschte ihnen Gute Nacht. Als ich im Bett lag dachte ich noch mal an Tom und schlief ein.

Am nächsten Tag weckte mich eine weinende Janina. Sie erzählte mir, dass Tom gestern Abend von einem Auto angefahren worden war und dass wir sofort ins Krankenhaus kommen sollten. Blitzschnell zog ich mich an und ran mit meiner Schwester zur Bushaltestelle. Wir konnten gerade noch in den Bus einsteigen der zu unserem großen Glück bei dem Krankenhaus hielt in dem Tom lag. Der Bus stoppte und wir liefen ins Krankenhaus. Wir fragten bei der Anmelde wo Toms Zimmer lag und  nahmen den Lift ins 2 Stockwerk. Ich versuchte die weinende Janina zu trösten. Als wir beim Zimmer ankamen erwartete uns schon Bill. Er erzählte uns dass  Tom sich einen Arm gebrochen habe, ein paar Rippen geknackt und sein Gedächtnis verloren hatte. Wir gingen ins Zimmer. Tom hatte ungefähr 3 Schläuche die ihn sozusagen überprüften ob mit ihm alles o k  war. „ Bill wer sind die 2 Mädchen?“  , kam es da von Tom. Er erklärte ihm, dass wir zwei Freundinnen waren. Bill nahm mich kurz beiseite und sagte das Tom nicht erfahren solle, dass ich seine Freundin sei und dass es am besten sei wenn man unnütze Sachen nicht sagen solle denn wenn  er sich mit aller gewallt versuchen würde sich an diese Dinge zu erinnern würde es unangenehm werden. Ich blickte zu Tom hinüber der gerade versuchte sich Janinas Namen zu merken. „ Hast du dir etwa den Namen der Zwillingsschwester schon gemerkt?“  , fragte Bill.

„ Jennifer ist ja leicht zu merken, besonders weil mir der Name so gut gefällt.“ Die Besucherzeit war vorüber und wir verließen den Raum. Doch kurz bevor wollte ich mich noch mal bei Tom verabschieden. Ich gab ihm die Hand. Er umarmte mich und Küsste mich auf die Wange. Sofort ließ er mich los und sagte verwirrt: „ Oh tut mir leid. Ich weis nicht was da gerade in mich gefahren ist!“ Ich lächelte und meinte das es nicht schlimm sei immerhin sind wir ja gute Freunde. Wir waren im Flur angelangt als ich in Tränen zusammen brach. Bill kniete sich nieder und nahm mich in den Arm. Janina starrte mich an und sagte verwundert: „ Aber das kenne ich doch gar nicht von dir das du weinst!?“ Ich versuchte mich zu beruhigen doch es gelang mir nicht. Bill zog mich in die Höhe und wir gingen zum Bus. Beide hielten mich im Arm und versuchten mich zu trösten. Als wir zu Hause ankamen hatte ich mich endlich beruhigt. Ich schlief in dieser Nacht sehr schlecht und musste ständig an Tom denken.

Endlich nach einer Woche hatten sie Tom endlassen. Heute zur Feier des Tages gingen wir in den Proberaum und erzählten ihm, dass er Gitarre spiele. Er nahm sie sanft in die Hände. Begutachtend sah er sie sich an. Plötzlich zupfte er an seiner Gipsen und die wundervolle Melodie vor einer Woche erklang. Doch auf einmal stoppte er und sah zu mir. „ Ich hab dir diese Melodie einmal vorgespielt nicht war?“

„ Ja aber woher weist du das?“

„ Tja vermutlich ist ein bisschen Erinnerung zurückgekommen!“  , meinte er.

Ich lief auf ihn zu und drückte ihn sanft an mich. Was mich fast zum weinen brachte war das er mich ebenfalls in den Arm nahm.

Es war jetzt schon 2 Monate vergangen und Tom hatte sein Gedächtnis noch immer nicht. An diesen kalten Novembertagen waren die Straßen schon Spiegelglatt. Wir gingen an diesem Nachmittag mit den 2 Jungs einkaufen. Wir teilten uns auf ich und meine Schwester, Tom und Bill. Nach einer Stunde sahen wir die zwei wieder. Schnell gingen wir über den Zebrastreifen. Janina war schon drüben doch ich Tollpatsch rutschte aus. Ich erhob mich gerade als ein Auto auf mich zugerast kam es versuchte zu bremsen doch es klappte nicht ich hörte noch wie Tom meinen Namen schrie dann war es Schwarz.

Mir schmerzte fast alles, ich versuchte die Augen zu öffnen doch es gelang mir nicht. Ich fühlte, dass jemand meine Hand hielt. Jetzt oder nie dachte ich, ich riss die Augen auf. Ich sah in Toms verheulten Augen. Er beugte sich zu mir und Küsste mich. „ Warum Küsst du mich?“, flüsterte ich. „ Weil ich dich mag!“ Verständnislos blickte ich ihn an. „ Wie du deinen Unfall hattest, hatte ich sozusagen einen Gehirnschlag und wusste alles wieder von meinem bisherigen Leben. Janina  und Bill waren die Nächte über bei dir und ich an den Tagen. Du lagst 5 Tage im Koma. Aber jetzt bist du wieder da!“, flüsterte Tom stotternd. Ihm rannen die Tränen über die Wangen. Ich zog ihn zu mir hinunter und nahm ihn in die Arme.

Heute wurde ich endlich endlassen. Mit vielen Prellungen und einer Gehirnerschütterung ließen mich die Ärzte durch betteln gehen. Ich freute mich so auf zu Hause. In der Schule hatte ich einiges verpasst doch Janina würde mir mit dem Stoff helfen. 1 Woche musste ich zu Hause bleiben bis ich wieder in die Schule gehen durfte. Mit Tom lief alles Bestens. Jeden Tag besuchte er mich und zeigte mir einige Griffe an seiner Heißgeliebten Gitarre. Bald waren  wir 3 Monate zusammen. 

Es war Freitag Abend, Tom hatte mir erzählt, dass sie in ihren Lieblings Club spielen würden. Er wollte auch das ich  kam doch da wir am Dienstag eine Schularbeit hatten und ich einiges nachzuholen hatte wollte ich die Zeit lieber mit lernen nutzen. Ein bisschen enttäuscht war er schon doch er verstand es. 6:00 Uhr, der Wecker riss mich aus dem schlaf. Ich stand auf und nahm ein heißes Bad. Langsam zog ich mir den Bademantel über und ging ins Zimmer zurück. Eine durchlöcherte Jeans und ein enges Top zog ich an. Nach einem kurzem Frühstück fing ich wieder an zu lernen. Mathe, das hass Fach aller Schüler. Nach geschlagenen 4 Stunden hörte ich auf. Es war jetzt 11 Uhr und ich rief meinen Süßen an.

„ Hallo, mein Schatz.“

„ Hallo mein Spatz!“, kam es von Tom gut gelaunt.

„ War es gestern noch toll?“

„ Du am besten ist es wenn du ganz schnell zu mir kommst, denn dann kann ich dir alles erzählen! Außerdem gehen mir schon wieder deine Küsse ab!“

Ich hörte ihn lachen und antwortete: „ Na klar mach mich sofort auf den Weg!!!!“

Beim Haus der Zwillinge angekommen empfing mich ein vor gute Laune übergehender Tom. „Da bist du ja endlich!“, rief er mir zu. Tom nahm mich huckepack bis in sein Zimmer. Dort ließ er mich vorsichtig auf sein Bett plumpsen. „ Was ist den los mein Schatz?“, fragte ich etwas verwirrt.

Nach vielen Fragen von mir und vielen Erklärungen von Tom verstand ich es endlich.

Die vier Jungs waren endlich entdeckt worden. Gestern nach ihrem Gig hatte sie ein Mann angesprochen und ihnen eine Visitenkarte gegeben. Tom hatte mir erzählt, dass Peter Hoffmann ganz verrückt nach ihrer Musik sei und dass sie nächstes Wochenende zu dem Aufnahmestudio, das früher mal ein Bauernhof war, kommen sollten. Ich umarmte meinen Schatz und Küsste ihn unentwegt vor Freude. An diesem Tag wurde nur noch vom nächsten Wochenende geplappert. Als Gustav und Georg da waren gingen die Devilish Boys, ich und meine Schwester noch auf ne Pizza. Wir saßen lange da und die Jungs erzählten uns glaub ich zum 7 oder 8-mal ihre Geschichte. Ich lächelte ununterbrochen und hörte liebend gern zu.

Diesmal hatte es Janina getroffen. Sie war eingeschlafen. Bill nahm sie hoch und wir gingen zum Haus der Kaulitz - Trümper zurück. Dort legte Bill sie in sein Bett. Da ich nicht alleine zum Bus gehen wollte rief ich meine Eltern an und fragte sie ob ich nicht bei Tom und Bill schlafen könnte. Zum Glück mochten sie die beiden ganz gern denn sonst hätten sie das nie erlaubt, dass wir bei pubertierenden 14- Jährige schlafen dürften. Georg und Gustav verabschiedeten sich und ich gab beiden noch einen gute Nacht Kuss auf die Wange. Bill verabschiedete sich ebenfalls von uns, doch ich bekam von ihm einen Kuss auf die Wange und er verschwand in seinem Zimmer. Wir gingen dann in Toms Zimmer. Ich nahm sofort auf dem Bett platz. Tom setzte sich auf den Boden. Und sah auf seinen Teppich. „Was ist los? Stimmt was nicht?“, Fragte ich ihn vorsichtig. „ Wie würde es dir gefallen wenn ich deine Freundinnen Küssen würde?“

„ Aber es war doch nur auf die Wange!“, sagte ich jetzt etwas zornig.

„ Ja aber wie würde es dir gefallen wenn ich deine Schwester Auf die Wange Küssen würde, oder meine Ex-Freundinnen?“

„ Tut mir leid ich mach’s nie wieder, denn das würde mir überhaupt nicht gefallen.“, meinte ich etwas niedergeschlagen und dann meinte ich noch: „Außerdem hat Bill mich geküsst und nicht ich ihn!“ Tom lächelte mich an und gab mir einen Kuss. „ Du weist nicht wie eifersüchtig ich werden kann, wenn meine Freundin jemand anderen Küsst und wenn du in diesen Sachen nicht so scharf aussehen würdest hätte ich dir auch noch nicht verziehen.“

Ich lachte leise und Küsste Tom sanft. Er küsste zurück. Aus dem sanften Küssen wurde ein inniger Kuss. Als wir aufhörten lag Tom auf mir. Er legte seinen Kopf ganz sanft auf meinen Brustkorb. Später gab mir Tom Boxershorts und ein T-Shirt. Er ging schnell hinaus und ich zog mich in Windeseile um. Gerade hatte ich mir das T-Shirt angezogen als Tom schon wieder herein kam. Er war ebenfalls umgezogen. Wir kuschelten uns ins Bett und schliefen ein. Am nächsten Tag erwachte ich ohne Tom. Ich stand auf und ging in die Küche wo Mama-Kaulitz das Frühstück auf den Tisch stellte. Ich wünschte ihr einen guten Morgen und sie mir zurück. Ich setzte mich neben Tom. Natürlich Frühstückte er schon eine ganze

weile und gab mir mit vollem Mund einen Kuss. Ich nahm mir ein Brötchen und Frühstückte ebenfalls. Simone verließ uns und ging Arbeiten. Tom fragte mich dann ob ich mit ihm duschen gehen wollte doch ich meinte alleine wäre es mir lieber. Als wir beide uns geduscht und angezogen hatten setzten wir uns vor die Glotze. Naja ich lag auf der Couch. Mein Kopf lag auf Tom’s Schoß. Wir sahen uns irgendeinen Thriller an. Tom kraulte mir sanft den Rücken. Ach war das schön!

 Kapitel 3

Es war Dienstag. Gerade hatte ich die Schularbeit hinter mir und ging aufs Klo um einen Schluck Wasser zu trinken. Als mich Mike, ein total süßer Junge aus meiner Parallelklasse, fragte  wie es mir ergangen sei. Ich erzählte ihm, dass ich alles bis auf 3 Beispiele ausgefüllt hatte. Ebenfalls fragte ich ihn wie es ihm ergangen sei, er antwortete mir mit Scheiße. Ich erkundigte mich warum und er erzählte mir, dass er einfach nichts checkt in diesem Fach. Bemitleidend sah ich ihn und ging weiter.

Am Nachmittag kam Tom zu mir und wir unterhielten uns über ihre große Chance einen Plattenvertrag zu bekommen. Er beichtete auch das er wenn alles klappt in den Weihnachtsferien nicht da sein und im Studio seine ganze Zeit verbringen würde. Ich sagte ihm, dass ich damit klar kommen werde, doch ich wusste, dass das nur eine Lüge war. 

Es war ein wunderschöner Tag und doch fiel es mir so schwer ihn zu genießen. Ich schlang meine Arme nochmals um Tom und Küsste ihn. Er drückte mich und flüsterte mir ins Ohr: „Komm Schatz wir schaffen das es ist ja auch nicht für die Unendlichkeit!“ Ich löste mich aus seiner Umarmung und versuchte zu lächeln doch ich glaube es gelang mir nicht ganz. Tom Küsste mich noch mal und stieg in den Zug. Kurz bevor er verschwand blickte er noch mal zu mir, ein Luftkuss folgte und er drehte sich um und ging weiter. Meine Schwester kam und wir nahmen uns gegenseitig in den Arm. Der Zug fuhr und, ich weis nicht wie viele Minuten vergangen waren, doch als ich mich umdrehte und gehen wollte weil der Zug schon eine ganze weile weg war heulte ich los. Janina versuchte mich zu trösten und es gelang ihr auch soweit das ich zu weinen aufhörte.

Es war bereits 1 Woche vergangen  und ich vermisste Tom schrecklich. Ich hatte von Tom gerade eine Sms erhalten in dem er schrieb, dass er Übermorgen nach Hause kommen würde.

Ich klingelte an Toms Tür. Die Tür ging auf. Bill hatte sie geöffnet. Ich musste wohl ziemlich bleich ausgesehen haben, denn er fragte ob alles in Ordnung sei. Ich antwortete mit einem ja nur zu wenig Sonne erwischt und ging in Toms Zimmer. Der Umarmte mich freudig. Ich gab ihm ein Küsschen und er erzählte mir von den Studio aufnahmen.

In dieser Nacht schlief ich sehr schlecht, weil ich immer wieder an Tom denken musste und an das was er erzählt hatte. Ich freute mich so für ihn. Mitten in der Nacht ging ich zu Tom, weil ich noch immer so vermisste.

„Was machst du hier?“, fragte er erschöpft und doch mit einer Spur von Neugier.

„Oh Tom es tut mir so leid.“

„Was tut dir Leid? Das du mich aufgeweckt hast?“

„Ja genau.“

„Ich versteh nicht ganz was du meinst, hab ich dich etwa angerufen?“

„Nein ich konnte nicht schlafen.“

„Warum?“

Ich zögerte mit meiner Antwort da ich nicht wusste ob Tom sie mir glauben würde, aber er fragte immer wieder nach. Also fing ich an zu erzählen oder besser gesagt zu erklären: „In dieser Nacht habe ich sehr schlecht geschlafen, denn ich musste immer an dich denken.

Tom sah mich an und ein fettes Grinsen zog sich über sein ganzes Gesicht. Ein inniger Kuss folgte. Es war wunderschön. 

Morgen war Silvester. Gerade stand ich vor meinem Kleiderschrank und überlegte was ich denn morgen am Abend anziehen sollte, als es an der Tür Klopfte. Die Person wartete gar nicht ab was ich sagte sondern ging einfach herein. „Hallo Bill!“

„Wie Kannst du wissen, dass ich es bin, wenn du mit dem Rücken zu mir stehst?“

„Weil du nie abwartest ob ich gestört werden will oder nicht. Du bist genau wie dein Bruder!“

„Ach so! Du kennst du eine gewisse Nicole?“

„Ja warum?“

„Weil Gustav sie süß findet.“

„Waaas?“

„Ja er hat sie bei einer Party kennen gelernt.“

„Aber er ist 15 und sie 13!“

„Das ist doch egal wenn es ihm nichts ausmacht.“

„O k also soll ich sie mal mitnehmen oder?“

„Ja das wäre Fabelhaft!“

„Gut warte.“ Ich nahm mein Handy und wählte Nicoles Nummer.

„Ja hallo?“

„Hey Nicole ich bin es Jenny.“

„Oh Jenny hey Süße!“

„Du ich wollte dich fragen ob du morgen mit uns Silvester feiern willst?“

„Klar gerne aber kann ich meine ältere Schwester auch mitnehmen sie weis nämlich überhaupt nicht was sie morgen machen soll.“

„Sicher wie alt ist sie denn?“

„16.“

„Wunderbar. Oft bis morgen um 5 bei mir zu Hause? Ihr könntet auch gleich da schlafen? Und wie gesagt so um 5 würden wir anfangen uns schick zu machen?“

„Das hört sich toll an also bis morgen. Ach ja wer ist denn sonst noch da?“

„Ahm, Ich, Tom, Janina, Bill, Georg und Gustav.“

„Oh cool Gustav, ich finde ihn zum anbeißen.“

„Super er findet dich nämlich auch total süß!“

„Ach du scheiße!“

„Was ist?“

„Was soll ich denn morgen dann anziehen? Da muss ich jetzt gleich Schoppen gehen.“

„(Lacht) O k süße dann bis morgen.“

„Ja freu mich schon Tschüss.“ Ein lächeln breitete sich auf meinem Gesicht aus.

„Na das ist ja super wenn sie ihn auch süß findet und wenn ihre Schwester auch noch mitkommt dann hat Georg vielleicht auch bald eine Freundin.“, meinte Bill der beim Lautsprecher zugehört hatte. „Ja nicht war das ist einfach super!“

Bill verabschiedete sich nach 10min. gequatsche und ging zu Janina hinüber. Ich widmete mich wieder der Frage aller Fragen was ich morgen anziehen sollte. Endlich hatte ich auch etwas gefunden. Ein süßes Top, dazu einen Mini Jeansrock mit Löcher Strumpfhose und meine neuen, schicken, schwarzen, hohen, langen, Lederstiefel. Natürlich einen Langen schwarzen Wintermantel wenn ich zu den Kaulitz rüber ging. Da piepste mein Handy. Ich hatte eine Sms von Tom bekommen: Hallo meine Süße ich freu mich schon so auf morgen! Ich vermisse dich nämlich schon so!! Bill hat mich vorher angerufen. Wie wäre es wenn ihr 4 Mädels morgen dann bei uns schläft und die beiden G’s auch? hdl(hab dich lieb)! 100000 Küsse nur für dich. Ich schrieb ihm sofort zurück das es ging und meine Liebesschwüre. Ach am liebsten wäre es mir wenn heute schon morgen wäre.

Endlich. Heute war der Tag an dem ich meinen Schatz ohne Krankenhaus sehen würde. Ein ausgiebiges Bad ließ mich noch munterer werden als ich schon war. Ich zog mich an und marschierte zu meiner Mutter und fragte sie um Geld für Knapperzeug, Red Bull und dem ganzen Kram für Silvester. Dann ging ich zu meiner Schwester ins Zimmer.

„Hallo Schwesterherz!!!!!!!!“, sagte ich überschwänglich und ließ mich auf ihr Bett fallen.

„Was gibt’s?“, wollte sie wissen.

„Kommst du mit Sachen für heute Abend einzukaufen?“

„Da fragst du noch!? Na klar komm ich mit! Auf geht’s!“

Wir machten uns auf den Weg zum Bus. 5 Minuten später kam er zum Glück auch schon.

Nicole und ihre Schwester Violet klingelten an der Tür.

„Hi Jenny, süße!“, begrüßte mich Nici und Umarmte mich Stürmisch.

„Das ist meine Schwester Violet, aber alle nennen sie Vi.“

„Hi schön dich kennen zu lernen.“

„Die Freude ist ganz meinerseits.“ Wir mussten alle loslachen.

„Na dann machen wir uns mal Hübscher für die Jungs obwohl wir das eh schon sind!“, meinte Janina die gerade runter kam. Nachdem wir aufgehört hatten zu lachen gingen wir hinauf ins Bad.

„Ach ja bevor ich vergesse, falls es euch nichts ausmacht würden wir bei denn Jungs schlafen?“

„Ja klar! Wenn Gustav auch da schläft?“

„Sie redet seit gestern nur noch von diesem Gustav seit sie erfahren hat, dass er sie süß findet. Ich sag dir das ist anstrengend!“

„He ich weis wie das ist Janina schwärmt auch nur von ihrem Bill.“, sagte ich lachend und bekam einen knuff in die Rippen von meiner lieben Schwester. Als wir fertig geschminkt waren war es auch schon so weit, dass wir hinüber zu den Boys gingen. Nici klingelte an der Tür sofort wurde die Tür aufgerissen und Tom drückte mich so sehr das mir fasst die Luft weg blieb. Nach einem Kurzen kennen lernen stellten wir das Zeug zusammen das wir hatten also ich mein damit Chips, Cola, Red Bull, und so’n Zeug. Ich und Tom gingen in die Küche und legten die Getränke die erst später dran waren in den Kühlschrank. Danach Küssten wir uns noch unzählige male bis sich jemand räusperte. Es war natürlich Bill.

„Wenn die Herrschaften so gnädig wär’n sich zu uns zu gesellen damit wir mit dem Film starten könnten wäre das wunderbar!“

„Also gut ausnahmsweise.“, meinte Tom mit einem grinsen und ich lachte kurz. Natürlich sahen wir uns einen Horrorfilm an.

 Der Film war zu Ende und Bill legte den nächsten ein. Ich blickte herum und sah, dass sich Nici in die Arme von Gustav gekuschelt hatte und als sie bemerkte das ich sie ansah grinsten wir uns glücklich an. Dann bemerkte ich, dass es neben mir etwas wild umging und sah das Vi und Georg gerade ihren Speichel austauschten. Tom und ich schlossen uns ihnen an. Als der Film jedoch begann hörte Tom sofort auf. Na klar ihm war der Film wichtiger als das geknutsche und ein lächeln breitete sich auf meinem Gesicht aus. Ich kuschelte mich noch mehr zu Tom und genoss es, dass er wieder da war. Glücklich verfolgte ich den Film obwohl ich mit denn Gedanken ganz woanders war und zwar bei Tom. Ich konnte nicht anders und fing an seinen Hals zu Küssen und machte ihm einen Knutschfleg. Sanft fing er an meinen Rücken zu kraulen. Der Film nahm auch ein Ende und wir beschlossen Flaschendrehen zu spielen. Ich weis es ist albern aber es machte eine menge spaß. Die jüngste war Nici und sie drehte. Die Flasche zeigte auf Bill. Bill nahm Pflicht und da Nici nicht so gemein war sagte sie er müsse Jani einen Knutschfleck machen. Schnell machte er einen und drehte die Flasche sie zeigte auf mich. Da Bill sehr hinterlistig war und ich Wahrheit genommen hatte fragte er welche Küsse besser waren die von Mike oder Tom. Nach langem gespielten überlegen sagte ich Tom. Jeder grinste mir zu und wir fingen an zu lachen denn Toms beleidigtes Gesicht war einfach Göttlich. Ich küsste ihn und sagte ich würde es nachher mit einer Massage wieder gutmachen da ich wusste, dass er Massagen liebte. Sein Gesicht hatte auch gleich wieder ein grinsen aufgesetzt. Nun drehte ich die Flasche sie Zeigte auf Gustav. Er nahm auch Wahrheit. Meine Frage war, was ihm am besten bei Nici gefalle. Er sah sie nicht an und sagte: „Ihre wunderschönen blauen Augen!“ Nach einiger Zeit hatten wir keine Lust mehr zu spielen und ich ging mit Nicki aufs Klo. „Warum müssen die Mädels immer gemeinsam auf die Toilette rennen?“, fragte Georg. „Na damit wir über die Jungs reden können, wir tauschen Informationen aus wer mit wem geht, wie wer Küsst und so!“ antwortete darauf Vi.

„Bist du jetzt mit Gustav zusammen und habt ihr euch schon geküsst?“, fragte ich.

„Nein keins von beiden. Die Umarmung war nur weil ich vorgespielt hab das ich Angst hab.“

„Oh, aber das kriegen wir auch noch hin.“

„Versprochen?“

„Du hast mein Wort!“

„Wir spielen ein Spiel!“, sagte ich als ich mit der Vorbereitung Fertig war. „Und welches?“, fragte Niki mit einem Grinsen im Gesicht, da ich ihr vorher meinen plan erzählt hatte.

„Also die Damen ziehen einen Zettel auf dem ein Name von euch Jungs draufsteht. Um Mitternacht müssen wir zu dem Jungen gehen ihn Küssen und die ganze Nacht mit ihm verbringen!“

„Wir haben das immer mit unseren alten Freunden zu Silvester gespielt. Das war die reinste Gaudi!“, viel meine Schwester mir ins Wort.

„O k aber was wenn du mich nicht ziehst?“, fragte Tom ängstlich.

„Pech gehabt! Dir macht das bestimmt nichts aus.“, sagte ich mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Wir unterhielten uns eine ganze weile und dann war es auch schon kurz vor 12. Ich faltete meinen Zettel auf. Das war unglaublich. Wie konnte das klappen. Ich hatte doch glatt Toms nahmen gezogen. Nicki kam zu mir herüber und umarmte mich stürmisch und erzählte, dass sie Gustavs Namen gezogen hatte. Ich bekam ein Dankeschön Bussi und ich wanderte zu Tom. Ich küsste ihn und wir gingen mit den anderen die sich ebenfalls schon geküsst hatten. Punkt 12 begann ein wundervolles Feuerwerk. Ich sah Tom tief in die Augen. Er blickte mich ebenfalls an. Wir kamen uns langsam näher. Unsere Lippen berührten sich fast. Ich spürte seinen warmen Atem. Sogar riechen konnte ich ihn. Er roch nach Pfefferminz. Dann folgte der innige Kuss. Selbst seine Zunge schmeckte so gut nach Pfefferminz. Unser Kuss endete und wir wünschten uns einen guten Rutsch ins neue Jahr. Die anderen kamen zu uns und wir wünschten uns gegenseitig ein gutes Neues Jahr. So um 4 Uhr wurde ich dann müde und ich ging mit Tom zu seinen Zimmer. Tom ging ins Bad und ich Zog mich um. Als ich fertig war kam auch schon Tom wieder rein. Wir redeten noch eine Zeit und kuschelten uns ins Bett. Ich schmiegte mich an ihn. Sein Herz pochte unter meinen Kopf. Er kraulte mir den Rücken und küsste sanft meinen Hals. Wir küssten uns ausgiebig. Doch irgendwann schlief ich ein.

Etwas strich über meine Lippen. Langsam öffnete ich meine Augen. Tom hörte auf meinen Mund zu streicheln und Küsste mich.

 „Guten Morgen, meine Kleine.“

 „Guten Morgen ebenfalls, hast du gut geschlafen Schatz?“

 „Ja wunderbar und du?“

 „In deiner Gegenwart kann man ja nur gut schlafen!“

 Ein dickes Grinsen breitete sich über Toms Gesicht aus. Wir küssten uns dann glaub ich so ungefähr eine Viertel Stunde bis wir von einander ab ließen. Ich stand auf und ging aufs Klo. Gerade wollte ich die Badezimmertür aufmachen, als sie mir entgegen schlug.

„Guten Morgen Schwesterherz!“, begrüßte ich sie.

„Auch einen schönen guten Morgen.“

„Mit wem hast du eigentlich die Nacht verbracht?“, wollte ich wissen.

„Also ich mit Bill, Nicki mit Gustav, die schlafen übrigens noch im Wohnzimmer, und Georg mit Vi.“

„Wunderbar, jedes Mädel von uns hat also ihren Schwarm bekommen.“

„Du sagst es!“

Wir verabschiedeten uns bis später. Schnell ging ich ins Bad. Oh Gott es war so scheiß kalt. Als ich fertig war ran ich zu Toms Zimmer zurück. Ich klopfte nicht. Warum auch?! Ich knallte die Tür auf machte sie wieder zu, hüpfte ins Bett und umklammerte Tom.

„Ähm Tom sitzt auf der anderen Seite!“

Ich blickte auf. Das war nicht Tom gewesen sondern Bill. Sofort ließ ich ihn los.

„Sorry Bill, aber es war draußen so scheiß kalt das ich nicht geschaut hab wen ich da umarme. Außerdem dachte ich nicht das du Tom einen besuch abstattest.“ Ich krabbelte zu Tom hinüber saß mich auf seinen Schneidersitz und hüllte mich mit seiner decke ein. Auf Toms Gesicht war noch immer ein Grinsen zu sehen. Ich gab ihm einen Knuff in die Seite. Er zuckte kurz zusammen und dann küsste er mich. Bill redete noch kurz mit seinem Bruder ob das oft passt und verließ uns.

„Ob was passt?“, fragte ich neugierig wie ich war.

„Oh nichts, nichts.“

„Tom sag’s mir sonst geb ich keine Ruhe.“

„Nein das wirst du noch Früh genug erfahren.“, gab er mir etwas zu frech als Antwort.

„Gut dann eben nicht. Tut mir ja leid wenn ich mich für dein leben Interessiere. Ich zog mich blitzschnell um und ging aus Toms Zimmer. Ich stürmte nach draußen. Zu blöd ich hatte vergessen meine Jacke mitzunehmen.

„Jenny warte! Du hast das Falsch verstanden!“ Ich ging weiter. Oh ich konnte ja so oft sooooo stur sein. Doch plötzlich hielt er mich fest.

„Sag bloß du wolltest ohne Jacke nach Hause gehen!?“ Er zog seine aus und legte sie mir um. Ich musste in dem Moment einfach zum totlachen ausgesehen haben, denn Tom hatte natürlich eine viel zu große Jacke. Wegen seinen Hip-Hoper steil. Ihm huschte ein lächeln übers Gesicht. „Entschuldige aber es soll eine Überraschung werden und ich muss mich ja schon so bemühen dir nichts zu sagen!“ Verdammt jetzt setzte er auch noch seinen entschuldige-supersüßen-Hundeaugen-Tränen-blick auf. Ich konnte dem nicht widerstehen und viel ihm um den Hals. Wir gingen zurück. Als wir wieder in seinem Zimmer auf seinem Bett platz genommen hatten sagte er: „So und jetzt bekomme ich meine Massage die du mir gestern versprochen hast!“

„O k, wo hast du ein Massageöl?“ Tom stand auf und holte es. Als er wieder da war zog er sein Shirt aus und legte sich aufs Bett. Ich zögerte nicht lange und saß mich auf ihn. Nach ungefähr einer Stunde hörte ich auf. Tom bedankte sich und gab mir einen Kuss. Gerade hatte sich Tom angezogen da klopfte es an der Tür. „Ja?“

„Tom das essen ist fertig für deine Freundin hab ich auch mitgekocht also seid so lieb und esst was ja?“

Ja gerne Frau Kaulitz!“, kam es von mir.

„Oh du kannst mich Simone nennen. Und sprich mich mit du an ja?“

„O k gerne.“

Wir standen auf und gingen in die Küche. Dort saßen auch schon die anderen. Als wir fertig waren ging ich mit Gustav, nein besser gesagt ich zog Gustav in den Flur. Dort fragte ich ihn was den jetzt mit ihm und Nicki sei. Er antwortete mir, dass sie ihn gestern gefragt habe und dass er ja gesagt hat. Ich drückte ihm einen Kuss auf die Wange und ging wieder in die Küche. Dort Drückte ich Nicki einen Kuss auf die Wange die mich dann umarmte und auch Küsste. Die anderen starrten uns an. Wir erklärten es ihnen und natürlich lachten sie alle. Tom und Bill gratulierten sogar Gustav der sein Grinsen nicht mehr weg brach. Gegen 5 Uhr Nachmittag verabschiedeten wir uns dann. Nicki und Vi mussten nach Hause. Ich hatte noch Hausaufgaben bei denen mir Janina helfen wollte und die 4 Boys wollten noch Proben gehen. Tom gab mir einen innigen Abschiedskuss. Als ich zu Janina blickte sah ich, dass sie mit Bill noch nicht fertig war, denn sie hielt sein Gesicht liebevoll in ihren Händen und Küsste ihn ganz oft. „Na los es ist doch kein Abschied für die Ewigkeit!“, meinte Tom mit einem Lächeln. Bill und Janina ließen sich los und wir marschierten zur Bushaltestelle.

„Ach das war gestern so schön und dass sich Gustav und Nicki endlich gefunden haben! Findest du nicht auch Jenny?“

„Mhm, ja aber noch schöner fand ich die Nacht mit Tom!“

„Jaaaaaaa genau mit Bill, ach ich hoffe das so eine Nacht Bald wieder kommt!“

„Ja natürlich kommt die wieder!“ Der Bus kam. Wir waren zu Hause angekommen und ich nahm ein schönes heißes Bad mit Rosenblättern und Kerzen und all diesen wunderschönen Kitsch den sie im Fernsehen gerne hatten. Später machte ich noch den Rest meiner Hausaufgaben. Endlich war ich fertig. Ich schnappte mir eine Dvd und ging zu meiner Schwester die holte noch schnell Chips und wir machten es uns vor dem Fernseher gemütlich. Ich wollte nicht alleine schlafen und Janina auch nicht, weil der Horrorfilm wieder so gruselig war. Nicht einmal in mein Zimmer traute ich mich. Also gab mir Janina einen Pyjama von ihr und wir legten uns blitzschnell ins Bett. Zum Glück war es so schön groß also hatte jeder genügen platz obwohl wir eh zusammen geklebt sind. Kurz vor Mitternacht (wir waren noch immer wach, da wir in der letzten Nacht so viel geschlafen hatten) bekam ich eine Sms von Tom in der stand: Meine Kleine ich wünsch dir ganz gute und schöne Träume von mir hdsmdlwinjlgh(hab dich super mega doll lieb wie ich noch nie jemanden lieb gehabt habe) Küsschen Tom

Ich schrieb zurück: Danke mein Schatz jetzt schlaf ich gleich viel besser! Wünsch dir auch wunderschöne Träume von mir uhdasmdl(und hab dich auch super mega doll lieb) deine und auf ewig bleibende Jenny      

Nachdem auch Jani eine Sms an Bill geschrieben hatte schliefen wir beide Glücklich ein.

4

Der Wecker weckte mich unsanft aus meinem schönen Traum mit Tom. Ich stellte ihn genervt aus und stand auf. Heute begann die Dämliche Schule wieder und in der ersten Stunde wie könnte es auch besser sein hatten wir Mathe. Ich ging duschen und zog mich kurz danach an. Eine Jeans mit leichten kleinen Löchern und ein Leibchen mit V-Ausschnitt würde es wohl tun. Darüber zog ich noch ein schwarzes Jäckchen. Ich trug leicht einen Kajal auf und frisierte mich schnell. Diese lästige Dauerwelle. Immer machte sie das was ich nicht wollte. Ich ging frühstückten wo ich auch den Rest meiner Familie antraf. Paps verabschiedete sich gab unserer Mama noch schnell einen Kuss und war auch schon wieder verschwunden. Unsere Mutter erklärte gerade, dass sie heute Mittag eine Wichtige Konferenz hatte und bis Abend keiner da sein werde. Das hieß, dass wir Tiefkühlpizza essen würden. Sie gab uns noch einen Kuss und dann war auch sie schon verschwunden.

Der Bus kam endlich und wir stiegen müde ein. Dort hatten uns Tom und Bill in der letzten reihe die beiden Fensterplätze freigehalten. Ich überlegte nicht lange, saß mich hin und schlug meine Beine über Toms Schoß zusammen. Der zog mich gleich zu sich und ich kuschelte mich in seine offene Jacke die er um mich schlag. Natürlich hatte ich auch eine Winterjacke an aber so war es viel schöner. Ich schlummerte etwas dahin und Tom strich mir sanft über meine Haare. Mit einem Kuss gab er mir später zu verstehen, dass wir hier raus mussten.

Die Stunden verstrichen und immer wieder schweiften meine Gedanken zu Tom. Eine Ermahnung hatte ich bereits da ich Träumerisch aus dem Fenster 5 Minuten geblickt hatte und dem Lehrer keine Antwort auf seine Frage gegeben hatte. Nach dem beschissenen Deutsch hatten wir Pause. Es war zu kalt um auf den Hof raus zu gehen als saß ich mich mit Janina auf einen Heizkörper.

„Wo ist eigentlich Nicki?“, fragte ich meine Schwester.

„Du die hat doch heute einen Ausflug mit ihrer Klasse gemacht!“

„Ach so.“, sagte ich schon wieder Geistesabwesend.

„Jenny was ist los mit dir? Du bist schon seit 2 Stunden so abwesend!“

„Es ist wegen Tom!“

„Habt ihr euch etwa gestritten?“

„Nein, alles Paletie. Ich bin nur so froh das ich mit ihm zusammen bin!“ Meine Schwester schenkte mir noch ein süßes Lächeln  als die Pause auch schon wieder aus war. Wir hatten jetzt noch Religion oder besser gesagt Schlafstunde, Englisch, Geografie und Geschichte.

Nach diesen anstrengenden Stunden war ich froh wie ich im Bus an Tom gelehnt saß und seine Hand massierte. „ Hey wofür ist das den?“, fragte er mich mit einem grinsen im Gesicht. „Einfach nur so!“

„Ok. Du treffen wir uns nach den Hausaufgaben?“

„Du sorry aber ich muss wo hin. Wir werden uns Morgen wieder sehen!“

Seine Kinnlade viel nach unten. „Aber warum was machst du?“

„Och Süßer, keine Angst du wirst es Morgen sehen!“ Ich küsste ihn innig und flüsterte traurig: „Das muss leider reichen bis morgen!“ Ich gab ihm noch mal einen Kuss und stieg mit Janina aus. „Was machst du den heute leicht?“

„Ach das wirst du heute Abend sehen aber du darfst es nicht Bill oder sonst irgendwem am Telefon erzählen! Verstanden!?“

„Ja General!“ Wir lachten beide Los und gingen ins Haus dort machten wir Hausaufgaben bis die Pizza fertig war und ich marschierte dann zum Bus. Er ließ ziemlich lange auf sich warten, doch schließlich kam er um die Kurve. Ich stieg ein und nahm gleich hinter dem Fahrer platz. Nach zirka 15 Minuten hielt er. Ich stieg aus und ging in den Frisör Laden. Dort erschlug mich fast die Hitze. Ich fragte ob sich mich einschieben könnten und ein Junger Frisör hatte sogar jetzt für mich Zeit. Ich ließ mir die Haare waschen danach Hellbraun Färben und einen Frechen Stufen schnitt schneiden. In die jetzt hellbraunen Haare ließ ich mir noch etwas hellere Strähnen einfärben und zum Schluss Glätten. Mit meinem neuen schnitt ging ich zu einem Pircer. Ich fragte ihn ob er nicht eine Ausnahme machen konnte den ich habe meine Einverständnis zu Hause vergessen. Er meinte nein, doch als ich sagte er könne ja meine Mutter anrufen die ihm bestätigte, dass sie heute vor der Schule das Einverständnis unterschrieben habe sagte er zum Glück ja. Ach mit dieser Lüge bekam ich immer was ich wollte. Ich sagte ihm, dass ich meinen Bauchnabel, mein rechtes Ohr oben und meine Zunge Gepirct haben wollte. Nach 25 Minuten war alles vorbei. Er gab mir ein Fläschchen mit zum Desinfizieren. Glücklich fuhr ich mit dem Bus heim.

Janina hatte es gar nicht glauben können als sie mich sah. Kurze Glatte Hellbraune Haare und ne menge Pircings. Sie sagte, dass ich sehr toll aussähe und Tom sich auf was gefasst machen könnte. Auch deswegen ging ich mit mini Rock(natürlich unterbei Strumpfhose! Will ja nicht voll doof sein) Und einen geilen Top in die Schule.

„Boah Kleines wie siehst du den aus?“

„Na danke das wollte ich unbedingt hören!“, sagte ich etwas beleidigt zu Tom der mich von oben bis unten musterte.

„Ne ne so gehst du nicht in die Schule! Da kommt bloß dieser bescheuerter Mike wieder angelaufen und noch Zick andere Jungs, wenn du so scharf aussiehst!“

„Genau das wollte ich hören!“ Ein grinsen breitete sich über mein ganzes Gesicht aus und ich ließ mich auf Toms Schoß fallen.

„Wo hast du den überall Pircings?“, fragte mich nun Nicki nachdem mir jeder Komplimente an den Kopf geworfen hatte.

„Och also hier, hier und hier!“ zum Schluss hob ich mein Shirt wo das Bauchnabelpircing war. Tom bekam riesige Augen und strich mir sofort ganz sanft und leicht über das Pircing. Ich küsste ihn und steckte ihm meine Zunge in den Mund da ich wissen wollte wie es sich anfühlte mit Pircing zu Küssen. Nach dem Kuss grinste er mich an und wir stiegen aus dem Bus aus und gingen in die Schule. Die Schulglocke läutete und wir stürmten hinaus. Der Bus war bereits da und wir stiegen ein. Im Bus beschlossen wir dann in die Johannes Terme zu gehen. Leider hatten Gustav und Nicki was anderes vor und Georg sagte er käme sich unter 2 Pärchen so einsam vor. Also gingen nur wir 4 in die Terme. Wir verabredeten uns um 3 Uhr bei der Bushaltestelle. Ach zum Glück war heute schon Freitag also konnten wir bis 7 oder so bleiben. Ich zog meinen neuen heißen Bikini an und Janina ihren. Wir hatten keinen gleichen denn wir fanden das immer scheiße wenn sich Zwillinge gleich anzogen mit unserem Alter. Wir nahmen natürlich noch Badesachen und Geld mit und gingen dann auch schon zur Bushaltestelle. Tom begrüßte mich mit einem kurzen Kuss und wir setzten uns. Ich kuschelte mich an Tom der mich sofort in den Arm nahm. Leicht döste ich vor mich hin bis der Bus hielt. Plötzlich fing Tom an zu grinsen. Ich fragte ihn was den sei doch er bekam nur noch ein größeres. Oh nein, wir waren ausgestiegen und er nahm mich Huckepack.

„Tom bitte lass mich runter das ist mir peinlich!“, versuchte ich ihn umzustimmen.

„Nie im Leben jeder Junge soll wissen, dass du mir gehörst!“

„Dann mach das mit einem Kuss, aber nicht so!“ Wir waren inzwischen bei der Kassa als er mich runter ließ. Er nahm mein Gesicht in seine Hände und gab mir einen so verdammt guten Zungenkuss das ich ihn zuerst gar nicht mehr los lassen wollte. Ich spürte wie er lächelt. Sofort ließ ich ihn mit einem grinsen los und wollte mein Geld rausholen als er meinte, dass er mich einlade. Ich umarmte ihn, drückte ihn ganz fest und Küsste ihn. Er grinste nun genau so wie ich vorher und bezahlte. Wir zogen uns um und verabschiedeten uns für kurze Zeit, da Tom und Bill ja schlecht in dem Damenabteil Duschen konnten. Als ich und meine Schwester aus dem Abteil heraus kamen standen auch schon Bill und Tom da. Bill stürmte sofort auf Jani zu und knutschte sie regelrecht ab. Ich sah erschrocken zu Tom der auf mich zukam und mir einen Kuss auf die Wange drückte. Die Jungs suchten einen Platz, hatten aber nur 2 Liegen gefunden. Das machte aber gar nichts den wir konnten uns die Liegen ja teilen. Sofort darauf gingen wir ins Erlebnisbecken. Dort angekommen hatten wir unseren spaß. Nach ungefähr 1 ½  Stunden gingen wir dann raus. Mit klitschnassen Haaren kam ich raus da mein Lieber Freund mich mit in die Tiefe gezogen hatte. Wir setzten uns und Tom kuschelte sich mit einem Handtuch zu mir. Ich sah ihn böse an und was tat er? Er setzte seinen super-süßen-Dackel-Augen-entschuldigungs-blick auf. Ach dem konnte keiner widerstehen und ich musste einfach lächeln. Tom lächelte mich noch an und gab mir einen leichten Kuss. Später nachdem wir gegessen hatten, gingen wir zur Wasserrutsche. Ich fuhr mit Tom und Janina natürlich mit Bill. Wir machten einen zweier Zug, ich vorne, Tom hinter mir.

Spät am Abend verließen wir dann das Erlebnis Bad. Während wir auf den Bus warteten lehnte ich mich an Tom, der sofort einen Arm um meine Schulter legte. Endlich kam der Bus und wir stiegen ein. Oh Gott war ich müde. Als wir uns hingesetzt hatten kuschelte ich mich an Tom der mich in den Arm nahm und mich leicht hin und her wog. Ich schloss die Augen und hörte wie die anderen irgendetwas redeten und schon war ich weg.

„Jenny, Jenny wach auf du musst hier aussteigen.“ Ich wurde mit einem zusätzlichen Kuss geweckt und öffnete meine Augen. Tom strahlte mich an und sagte noch mal, dass ich hier aussteigen müsse. Ich gab ihm einen Kuss und stieg mit Janina aus. Wir sagten noch schnell Gute Nacht und waren auch schon aus dem Bus ausgestiegen. Ich ging mich dann gleich noch umziehen und setzte, besser gesagt legte, mich auf mein Bett. Janina kam dann zu mir und wir kuschelten uns in meine Decke. „Tom mag dich total gern. Das hat er mir vorher erzählt.“, begann sie das Gespräch.

„Ja ich mag ihn auch furchtbar gern, auch wenn er ab und zu ein kleiner Macho ist!“, antwortete ich ihr mit einem verträumten grinsen. Wir redeten noch eine weile über Tom danach über Bill und dann noch über Gustav und Nicki. Doch schließlich schliefen wir irgendwann ein.

Mein Handy klingelte. Verdammt ich hatte vergessen es auszuschalten. Ich hob ab und brachte nur ein verschlafenes: „Ja?“, heraus.

„Hallo Kleines. Du ich kann dir jetzt endlich die Überraschung erzählen!“

Sofort war ich putzmunter. Ich hatte ihn so oft immer wieder gefragt doch er hatte mich immer nur geküsst.

„Ja erzähl!!“, sagte ich total aufgeregt.

„Also nächstes Wochenende machen wir wieder aufnahmen fürs Album. Ich und  Bill haben Gustav und Georg überredet euch mitzunehmen.“

„Nein!?“, ich konnte es nicht fassen wir hatten die Ehre den Jungs bei den Aufnahmen zuzusehen und vor allem zu hören.

„Kleines bist du noch dran? Ist was passiert? Rede doch endlich! Du schweigst schon seid ein paar Minuten.“

„Um wie viel Uhr müssen wir geschickt sein?“

Ich hörte wie Tom lachte und er gab mir die Antwort: „Um 3 Uhr Nachmittags am Freitag!“

„O k. Noch’ne Frage, warum musstest du mich um 4 in der Früh anrufen?“

„Weil ich dich so schrecklich vermisst hab als ich vorher aufgewacht bin!“

„Aha und soll ich das jetzt süß finden?“

„Ja sollst du und im Bus musst du mir um den Hals fallen und mich abknutschen!!!!!!!“

„O k mach ich, aber jetzt will ich weiter schlafen! 1000 Küsse und Gute Nacht mein Schatz oder besser gesagt guten Tag!“

„Danke gleichfalls meine kleine Maus schlaf noch schön!!“

Ich glaube wir legten gleichzeitig auf und ich ließ mich zurück in mein Bett fallen. Heute war Mittwoch, also nicht mehr so viel Zeit zum überlegen was ich anziehen sollte. Ich stand auf und ging zu meiner Schwester hinüber die, ich konnte es kaum, fassen auch wach war. Sie erzählte mir das Bill sie angerufen habe weil Tom ihn geweckt und er nicht mehr einschlafen hatte können. Ich denke wir redeten bis 6 Uhr und dann standen wir auf und machten uns für die Schulefertig. Am Frühstückstisch fragten wir unsere Eltern um Erlaubnis. Nach langem Überredungsversuchen durften wir fahren. Um 10 vor halb 8 rannen wir dann zur Bushaltestelle. Der Bus war auch schon da und wir stiegen ein. Ich rann auf Tom zu und drückte ihn kurz. Ich saß mich neben ihn. Er sah mich kurz mit diesem unwiderstehlichem Lächeln an und nahm dann meine Hand. Janina erzählte Währendessen wie wir unsere Eltern überredet hatten uns fahren zu lassen. Ich hörte gar nicht richtig zu sondern sah auf Toms Hand. Es hört sich jetzt ziemlich schnulzig an aber ich wusste von dem Gefühl in meinem Bauch, dass diese Hände mich immer beschützen würden egal was passierte, ob wir nun zusammen waren oder nicht. Tom verstand mich. Er war als Freund und bester Freund einfach perfekt. Ich lächelte, denn so schnulzig hatte ich noch nie gedacht.

„Was lächelst du denn jetzt so? Denkst du etwa was Schnulziges?“

Wie konnte das sein er wusste sogar was ich dachte.

„Ja klar besser als wenn ich so wie du mir was Perverses denke!“

Er lächelte und küsste mich. Ich hielt es nicht aus und schlang meine Arme um seinen Bauch.

„Oh Kleines wir müssen hier leider aussteigen!“

Ich blickte ihn an und nickte. Wir gingen über den Schulhof und verabschiedeten uns bis später. Die Stunden verstrichen und wir saßen auch wieder im Bus. Ich stellte mir gerade eine für mich wichtigsten Fragen die es gab. Liebte ich Tom? Ich meine jetzt nicht so normale Verliebtheit die man  hat wenn man zusammen ist. Ich meine die Wahre Liebe. Würde ich sterben für ihn? Würde ich alles tun für ihn wenn nötig? Was ist überhaupt die Wahre Liebe? Was fühlt man? Fühlt man anders? Weis man wenn es der Partner fürs Leben ist? Fühlt man was der andere fühlt?

„Kleines worüber denkst du nach?“

Tom musste wohl mal wieder mitbekommen haben das ich angestrengt nachdachte.

„Ach ich hab über meine Eltern nachgedacht ob es bei ihnen die Wahre Liebe ist. Ob sie für einander sterben würden.“, ich weis es war eine Lüge aber was sollte ich denn machen? Die Wahrheit sagen wo ich selbst nicht die Antwort kannte?

„Ja das ist eine wirklich interessante Frage. Weist du denn was Wahre Liebe ist? Ich mein hast du sie  schon mal gefühlt?

„Du den etwa?“

„Ich weis es nicht! Keine Ahnung sag und du?“

„Ich weis es auch nicht.“ Ein bisschen enttäuscht sah ich aus dem Fenster ich hatte gehofft ich wäre seine Wahre Liebe. Aber was machte ich mir vor? Gab es den die Wahre Liebe überhaupt?

Der Bus hielt, ich gab Tom einen Kuss auf die Wange und verabschiedete mich von den anderen. Nachdem ich und meine Schwester Hausaufgaben gemacht hatten packten wir fürs Wochenende. Das Thema WAHRE LIEBE wurde erst mal auf Eis gelegt.

„Oh mein Gott Jennifer!“

„Was!???“

„A-a-am Samstag seid Tom und du ein halbes Jahr zusammen!“

„Waaaaaaaaaaaas? Das kann nicht sein. Ich, die Zeit ist verdammt schnell vergangen.“

„Ja das Kannst du Laut sagen. Dann bin ich mit Bill ja nächste Woche am Sonntag 6 Monate zusammen. Oh Gott schenkst du ihm was?“

„Ja ich werd das, ne sein Hotelzimmer beanspruchen, ihm ein Rosenherz aufs Bett legen. Weist du mit Rosenblättern. Und Kerzen werde ich aufstellen und ich mach ihm ein Album wo Fotos von mir und ihm drinnen sind. Das mach ich jetzt sofort und ich schreib ihm Kurze Briefe.“ Ich machte mich sofort an die Arbeit. Um 2 Uhr Früh war es Fertig. Ich legte mich dann schlafen. Der Tag verstrich wie Freitagvormittag. Wir stiegen gerade in den Zug. Wir hatten Glück ein ganzes Abteil für uns. Naja es waren ja auch nur 6 Plätze. Wir setzten uns und ich schmiegte mich an Tom. Sein Geschenk gut verpackt und versteckt. Wusste er, dass wir morgen 6 Monate zusammen waren? Naja morgen würden ich es sehen.

So gegen halb 6 kamen wir dann an wir machten es uns im Hotel gemütlich während die Jungs noch ins Aufnahmestudio gingen. Sie versprachen uns, dass wir morgen mit durften. Wir sahen einen Film in der Zwischenzeit und  er war total langweilig darum schlief ich ein. Ich hatte einen Alptraum. Ich sah wie sich Tom immer weiter von mir entfernte ich wollte seinen Namen schreien doch mein Mund wollte nicht es kam kein Laut über meine Lippen. Ich versuchte ihm nachzurennen aber er entfernte sich nur noch schneller. Gerade drehte er sich um und streckt die Hand aus. Plötzlich schreckte ich hoch. Meine Schwester schlief neben mir. Ich stand leise auf und ging ins Bad. Dort kühlte ich meinen  Nacken und sah in den Spiegel. Verheulte Augen blickten mich an. Ich wusste es. Die Antwort auf die Frage ob Tom meine Wahre Liebe war. Ja er war sie. Ich strahlte übers ganze Gesicht ich würde es ihm heute wenn wir alleine waren sagen. Ja. Genau. Ich legte mich wieder schlafen.

 Ein Kuss von Tom weckte mich auf. „Morgen meine Kleine. Jetzt sind wir 6 Monate zusammen!“ Er küsste mich noch mal und ich umarmte ihn daraufhin. Nach dem Frühstück machten wir uns fertig. Die Jungs nahmen uns mit ins Aufnahmestudio. Als wir ankamen spielten sie sich warm und dann legten sie los. Ich erschauderte bei diesem Lied. Es war wundervoll. Langsam schloss ich die Augen und hörte auf den Text.

Das Fenster öffnet sich nicht mehr
Hier drin ist es voll von dir und leer
Und vor mir geht die letzte Kerze aus…

Als das Lied zu ende war öffnete ich meine Augen. Tom stellte seine Gitarre ab und kam auf mich zu. Ich saß auf einer roten Couch und er setzte sich auf mich. So ungefähr wenn man auf einer Schaukel Körbchen schaukelt. Wir sahen uns tief in die Augen und er fragte wie mir das Lied gefallen habe. Ich lächelte und Küsste ihn zärtlich. Er erwiderte den Kuss und meinte, dass das hoffentlich ja heiße. Ich musste lachen und Küsste ihn noch mal. Dann nahmen sie bis Mittag auf. Danach gingen wir noch fleißig Schoppen. Ich glaub wir haben fast alle Läden ausgekauft.

Spät am Nachmittag kamen wir im Hotel an. Wir verräumten unsere Sachen und trafen uns bei Georg und Gustav. Gustav legte eine DVD eine und Georg holte Chips. Ich kuschelte mich an Tom. Als der Film zu Ende war gingen die Jungs und Janina noch Tanzen ich hatte Tom überreden können mitzugehen da ich sowieso schlafen wollte. Zum Glück hatte ich vorher Bill eingeweiht, denn er  würde Tom noch zur Bar locken wenn ich noch nicht fertig sein würde. Endlich waren alle weg und ich holte Bills Zimmerschlüssel. Während die anderen Schoppen waren, hatte ich noch Rosen besorgt. Ich legte mit den Rosen ein riesiges Herz. In die Mitte legte ich das Fotoalbum. So noch im ganzen Raum Kerzen verteilen. Geschafft. Nach einer halben Stunde war ich fertig. Tom würde wenn er zurück kommt an meiner Zimmertür klopfen. Das hatte 3 Zwecke. 1.: Ich wusste wann Tom wieder da war und konnte ihn alleine in sein Zimmer schicken, 2.: Bill wusste das ich fertig war wenn ich heraus kam und  3.: ich konnte den anderen klar machen, dass sie uns nicht stören sollten. ; )

So gegen halb 9 kamen sie dann auch endlich. Als ich aus der Tür kam ging Bill sofort mit den anderen hinunter. Er hetzte sie regelrecht. Ich gab Tom einen Leichten Kuss und sagte er solle in sein Zimmer gehen. Er blickte mich etwas verwundert an und ich sagte, dass er erst alles ansehen solle. Ich spürte noch sanft seine Lippen auf meiner Wange als sich auch schon seine Türe schloss. Oh Gott wie wird er wohl reagieren? Ach verdammte scheiße jetzt halt ich es nicht aus! Langsam ließ ich mich an der Wand hinunter gleiten und blickte auf die Decke. Ich hatte ihm ja kleine Briefchen geschrieben in denen zum Schluss immer stand ICH LIEBE DICH! Wie würde er es bloß aufnehmen? Hach bitte Tom nimm es nicht negativ auf. Ich flehe dich an, bitte nimm es positiv auf! Bitte, bitte, bitte. Nach zirka 15 Minuten kam er dann endlich raus. Ich stand auf und blickte ihm in die Augen. Gerade wollte ich etwas sagen als er mich an sich drückte. Meine Wange war an seine geschmiegt. Oh Gott! Er hatte geweint! Ich war auch schon ganz nass. Er schob mich sanft von sich weg, blickte mir in die Augen und fragte: " Stimmt es auch? Bist du dir ganz sicher?"

"Tom ICH LIEBE DICH!"

Toms Lippen umspielte ein lächeln und dann kam er ganz nah zu mir. Er beugte sich zu meinem Ohr und flüsterte: "Ich liebe dich vermutlich auch denn ich würde sterben für dich. Also ICH LIEBE DICH!" Jetzt heulten wir beide. Naja ich heulte, Tom tröstete mich und ihm rannen still vereinzelte Tränen herunter. Fest umklammerte ich ihn, genau wie er mich umklammerte. Tom sah mir ins Gesicht und sagte mit einem grinsen im Gesicht: "Ich glaub es ist besser wenn wir in meinem Zimmer weiterheulen!" Ich lächelte und nickte nur. Kein Wort könnte ich jetzt sagen wenn mein Leben davon abhinge. Schließlich gingen wir in das Zimmer wo er sich aufs Bett legte und sich mit den Rücken am Bettgestell anlehnte. Ich setzte mich zwischen seine Beine und lehnte mich an seinen Oberkörper. Sein Herz schlug verdammt schnell. Sofort machte ich es mir gemütlich. Tom schnappte sich noch das Fotoalbum und wir sahen es uns noch mal gemeinsam an. Danach knutschten wir noch. Gerade war es so schön als Tom stoppte.

"Was ist?"

"Nichts wart mal kurz und mach die Augen zu!" Ich schloss die Augen und wartete geduldig. Er kramte irgendwo herum. Plötzlich steckte er mir einen Ring an den linken Ringfinger. Verdutzt öffnete ich die Augen. Ich blickte auf einen Silberring. Ein echter Silberring! Die sind immer so teuer.

"Schau auf die innen Seite!" Ich tat wie mir befohlen und nahm den Ring ab. Laut las ich vor: 12. 7. 06!"

"Ganz genau es ist das Datum als wir uns zum ersten Mal gesehen haben!"

"Wow aber wie hast du dir das gemerkt?"

"Naja an dem Tag hatte ich dich immerhin schon gern also hab ich mir das Datum eben aufgeschrieben. Ach ja und ich hab den auch also den Ring nur umgehängt denn so trag ich nie Ringe." Er zog eine Halskette heraus an der, der Gleiche Ring baumelte. Ich nahm ihn in die Hände und Küsste ihn ganz sanft und dann meinen.

"Hey küss lieber mich und nicht den Ring!" Tom grinste so schelmisch! Er saß im Schneidersitz gerade direkt im Rosenherz also setzte ich mich auf ihn und Küsste ihn wild. Unter meinen Lippen spürte ich wie er noch ein breiteres Grinsen bekam. Ich glaub wir küssten ne halbe Stunde    

total herum bis ich dann unter ihm lag. Er blickte mich kurz an und legte seinen Kopf auf meine Brust. Normalerweise hätte ich glaub ich was dagegen gehabt aber diesmal umarmte ich ihn nur. Sanft küsste Tom noch meinen Hals und kurz darauf waren wir eingeschlafen. Um 10 Uhr waren wir schon eingeschlafen!!!!!! Scheiß drauf! Wir vergaßen die Kerzen auszublassen! Scheiß egal! Wir schliefen fantastisch.                    

          

        

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